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Peter Stöger ist seit 2013 Trainer des 1. FC Köln
Peter Stöger ist seit 2013 Trainer des 1. FC Köln © Getty Images

Für den Coach des 1. FC Köln sind die Aussagen des DFB-Torwarttrainers über die Nationalmannschaftsperspektiven seines Schlussmann Timo Horn nicht nachzuvollbar.

Trainer Peter Stöger vom 1. FC Köln hat eine Lanze für seinen Torhüter Timo Horn gebrochen - und dabei eine Aussage von DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke energisch zurückgewiesen.

Nachdem dieser zuletzt erklärt hatte, dass für die Nationalmannschaftsperspektiven des 22-Jährigen Champions-League-Spiele ein Vorteil wären, konterte der Chefcoach der Domstädter nun im kicker.

"Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen. Sie führt ja die Behauptung ad absurdum, dass die Bundesliga die beste Liga der Welt ist. Wenn die Leistungen dort nicht reichen, um Ansprüche zu stellen, kenne ich mich nicht aus", sagte der Österreicher.

Maßgeblich müsse allein sein, "dass jemand Woche für Woche auf einem sehr hohen Level spielt und seine Leistung bringt. Und die, glaube ich, zeigt Timo".

Dennoch weiß der 49-Jährige auch, dass ihm seine Nummer eins womöglich nicht bis zum Vertragsende 2019 erhalten bleiben wird.

"Was wir Timo bieten können, weiß er: diese Plattform, diesen Klub, aber wir können ihm nicht die Champions League bieten. Wenn die in seinen Überlegungen eine Rolle spielt, wird es für uns schwer", so Stöger weiter.

Horn hat in dieser Saison in 16 Spielen 20 Gegentore kassiert - das sind die fünftwenigsten der Liga.

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