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Stefan Kießling steht noch bis 2017 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag
Stefan Kießling steht noch bis 2017 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag © Getty Images

Sein Stammplatz auf Bayer Leverkusens Bank ist dem Stürmer auf Dauer zu wenig. Selbst ein Wechsel zu einem kleineren Verein sei deshalb denkbar, erklärt der 31-Jährige.

Stefan Kießling hat erneut die Beweggründe für seinen möglichen Abschied von Bayer Leverkusen erklärt.

"Es kann keine Rede davon sein, dass ich flüchten will. Aber es gibt verschiedene Dinge, die einem durch den Kopf gehen. Wie lange kann ich auf diesem Niveau noch mithalten? Wie verkrafte ich die Belastung mit den vielen Spielen? Und vor allen Dingen: Wie verkrafte ich es, wenn ich nicht spiele?", sagte der 31-Jährige im Interview mit dem kicker.

Der Stürmer gehört bei den Rheinländern in dieser Saison bislang nicht zum Stammpersonal und die Rolle als Standby-Profi kommt für ihn auf Dauer auch nicht in Frage.

"Nein, das ist überhaupt nichts für mich. Ich kann durchaus mal von der Bank kommen und versuchen, mich in ein Spiel einzufinden. Aber die Bank als Basis? Nein, damit kann ich mich auf keinen Fall abfinden oder anfreunden. Ich habe schon noch das Gefühl, auf dem Platz helfen zu können", erläuterte der ehemalige Nationalspieler.

Für ihn sei deshalb auch ein Wechsel zu einem Verein aus der unteren Tabellenhälfte "natürlich" denkbar.

Die Verantwortlichen der Werkself hatten zuletzt allerdings bereits betont, Kießling nicht abgeben zu wollen.

"Fakt ist - Stefan bleibt bei uns. Er ist ein Super-Junge, hat einen tollen Charakter. Es geht nicht, eine solche Qualität abzugeben. Natürlich hat er es verdient, dass wir uns mit seiner Situation auseinandersetzen. Doch wir brauchen einen breiten Kader. Wir haben im neuen Jahr nur noch Englische Wochen. Er muss bleiben", sagte Sportdirektor Rudi Völler der Bild.

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