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Heribert Bruchhagen geht im Sommer definitiv in den Ruhestand
Heribert Bruchhagen ist seit 2003 Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt © Getty Images

Vorstandsboss Bruchhagen erstickt trotz der sportlichen Krise bei Eintracht Frankfurt eine Trainerdiskussion im Keim. Stattdessen nimmt er die Spieler in die Pflicht.

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen vom kriselnden Bundesligisten Eintracht Frankfurt hält trotz der sportlichen Talfahrt der Hessen nichts von einer Diskussion über Coach Armin Veh.

Der Verein habe in der jüngeren Vergangenheit eine "beispiellose Trainertreue" bewiesen - und sei "damit stets gut gefahren", sagte Bruchhagen in der TV-Sendung Heimspiel im hr-Fernsehen.

Der 67-Jährige machte aber auch keinen Hehl daraus, dass ihn die 0:1-Heimpleite der Eintracht im Hessenderby gegen Aufsteiger Darmstadt 98 am vergangenen Sonntag schwer getroffen habe. "Das war eine der schwersten Niederlagen", sagte Bruchhagen, "die wir in den letzten Jahren hinnehmen mussten."

Hart ins Gericht ging der Vorstands-Vorsitzende, der nach der Saison aus seinem Amt scheidet, mit den Führungsspielern des Tabellen-13.

"Gerade unsere Leistungsträger bieten im Moment nicht ihr vollständiges Leistungsbild an. Die Spieler müssen auf dem Feld dafür sorgen, dass es besser wird, und intensiv an sich arbeiten", forderte Bruchhagen und betonte: "Fakt ist: Das Gesamtbild entspricht nicht unseren Ansprüchen."

Die Eintracht holte in den vergangenen elf Partien nur einen Sieg und hat auf Relegationsplatz 16 nur noch einen Vorsprung von einem Punkt.

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