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Hans-Joachim Watzke will die Mannschaft des BVB zusammenhalten
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke schlägt eine andere Verteilung der TV-Gelder vor © Getty Images

Nach Matthias Sammer bringt nun auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke eine andere Verteilung der TV-Gelder ins Spiel. Er möchte den Kuchen gerechter verteilen.

Die Verteilung der TV-Gelder sorgt innerhalb der Bundesliga weiter für Diskussionen. Nach dem Matthias Sammer bereits mehr Geld für den FC Bayern forderte, regt Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke eine andere Aufteilung an.

Er fordert eine gerechtere Verteilung zugunsten der Klubs, die die Massen am meisten bewegen.

"Wenn ein Klub eine Million Fans in Deutschland hat, 65 000 Zuschauer im Schnitt zu Hause und 5000, die auswärts mitfahren, dann muss sich das auch wirtschaftlich niederschlagen. Der Erfolg muss immer die wesentliche Komponente sein, momentan ist er es zu hundert Prozent. Vielleicht sollte man 25 Prozent über andere Komponenten verteilen, dann wäre Bayern natürlich trotzdem noch oben. Aber das muss auch so sein. Sie haben die größten Leistungen für den deutschen Fußball erbracht. Man kann sie ja nicht für ihren Erfolg bestrafen", sagte Watzke in der Sport Bild.

Watzke sorgt sich um Spannung in der Liga

Nach dem die Bayern auch in dieser Saison von Sieg zu Sieg eilen, sorgt sich der BVB-Boss um die Zukunft der deutschen Eliteliga: "Das Problem des deutschen Fußballs ist, dass es derzeit nur eine Lok mit solchen PS-Zahlen gibt. In Spanien gibt es davon zwei bis drei, genau wie in Italien, in England sind es noch mehr. In Frankreich verliert der Fußball bereits an Attraktivität aufgrund der Dauerdominanz von Paris. Deshalb müssen wir aufpassen. Allerdings daraus zu schließen, man müsse Bayern weniger Geld geben, wäre jedoch völliger Unsinn."

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