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Der Lohnzettel von Medhi Benatia (l.) wurde im Internet verbreitet
Medhi Benatia wechselte 2014 vom AS Rom zum FC Bayern © Getty Images

Medhi Benatia, der wegen seiner achten Muskelverletzung bei Bayern pausiert, ist genervt. Er merkt aber an, dass er beim FCB nicht der einzige mit diesem Problem ist.

Medhi Benatia vom FC Bayern ist genervt von seinen ständigen Verletzungen.

"Natürlich nervt es, dass ich mich jedes Mal neu verletze. Aber ich muss damit klarkommen, genauso wie ich mit der Berichterstattung kämpfen muss, die mir gegenüber sehr kritisch ist, aber ich versuche, nicht darauf zu achten", sagte der Verteidiger dem kicker.

Achte Muskelverletzung

Der marokkanische Nationalspieler fällt derzeit wegen einer schweren Muskelverletzung aus, die er sich im letzten Champions-League-Gruppenspiel bei Dinamo Zagreb zugezogen hatte. Es ist bereits Benatias achte Muskelverletzung seit er im Sommer 2014 vom AS Rom zu den Bayern kam. Diese Saison stand der 28-Jährige nur in 37 Prozent der Pflichtspiele auf dem Platz.

Er erklärte: "Immer, wenn ich spiele, schaffe ich es, einige Spiele auf dem Platz zu stehen, doch dann verletze ich mich unglücklicherweise jedes Mal wieder. Natürlich ist das dann schwer."

Benatia versucht trotzdem, positiv zu bleiben: "Aber was soll ich machen? Es gibt solche Perioden. Aber ich verzweifele nicht. Es gibt Spieler, die sind neun Monate am Stück verletzt, die sich das Bein brechen. Es geht immer noch schlimmer, deshalb will ich mich nicht beschweren."

"Ich bin nicht der einzige"

Auf die Frage, ob er noch das Vertrauen der FCB-Verantwortlichen spüre, antwortete er: "Das muss man sie fragen. Sie kennen die Arbeit, die ich mache, um Verletzungen zu vermeiden."

Benatia sieht beim Rekordmeister ein allgemeines Problem mit Muskelverletzungen: "Wir unternehmen große Anstrengungen, um Verletzungen vorzubeugen. Unglücklicherweise passieren sie trotzdem, aber ich denke, ich bin nicht der einzige im Kader, der sich verletzt. Da muss man sich nur umschauen, wir haben unglücklicherweise sehr viel mit muskulären Verletzungen zu tun. Das ist die Wahrheit."

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