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Trotz der Verletztenmisere will der Rekordmeister keine neuen Spieler verpflichten. Derweil füllt sich das Lazarett weiter. Der Präsident äußert sich zu Guardiola.

Bayern Münchens Präsident Karl Hopfner hat trotz der Verletztenmisere beim deutschen Fußball-Rekordmeister Transfers in der Winterpause ausgeschlossen.

"Wir wissen: Die Spieler kommen zurück. Die haben ja alle keine Verletzungen, die drei, vier Monate dauern. Es ist nichts geplant", sagte Hopfner im Interview mit dem Münchner Merkur. "Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Kader in die Rückrunde gehen."

Zuletzt hatte sich Franck Ribéry verletzt, das Magazin kicker berichtete, der französische Mittelfeldstar falle bis zu acht Wochen aus.

Im letzten Spiel des Jahres bei Hannover 96 am Samstag (ab 15.30 Uhr LIVE bei SPORT1.fm und im LIVETICKER) fehlt auch Kapitän Philipp Lahm wegen einer Zerrung.

Länger verletzt sind zudem die Stammkräfte Arjen Robben, Douglas Costa, David Alaba, Mario Götze, Medhi Benatia, und Juan Bernat.

Die Medienberichte über den feststehenden Abgang des Star-Trainers Pep Guardiola zum Saisonende bestätigte Hopfner nicht, erklärte jedoch, dass die ungeklärte Personalie keine Unruhe in den Verein getragen habe.

"Ich war da von vornherein total entspannt und nicht unruhig", sagte der 63-Jährige: "Selbst wenn es eintreten würde, eine 'Lame Duck'-Geschichte gibt es nicht. Die Spieler, der Verein und auch der Trainer – selbst wenn er gehen sollte – möchten immer Erfolg haben."

Seine eigene Zukunft sieht Hopfner ebenfalls gelassen, sollte Uli Hoeneß 2016 aus der Haft entlassen werden und erneut als Bayern-Präsident kandidieren wollen, wird Hopfner ins zweite Glied zurücktreten.

"Es geht bei diesem Thema nicht um mich. Ich stelle mich da zurück", sagte er. Das sei allerdings alles spekulativ, "zuerst muss er den einen Schritt machen können, und dann sieht man weiter".

Druck habe der Verein nicht, "die Hauptversammlung muss bis zum 31. Dezember im nächsten Jahr durchgeführt sein. Da hat man also lange Zeit", sagte Hopfner.

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