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Johannes Flum zog sich eine schwere Knieverletzung zu
Johannes Flum zog sich eine schwere Knieverletzung zu © Getty Images

Johannes Flum von Eintracht berichtet nach dem Bruch seiner Kniescheibe von seinem ersten Schock und der Reha. Für die nächsten Wochen hat er schon ein erstes Ziel.

Johannes Flum sieht sich nach seiner Horror-Verletzung im Training von Eintracht Frankfurt wieder auf dem Weg der Besserung.

"Mittlerweile geht es mir den Umständen entsprechend echt gut", sagte der 27-Jährige der Bild.

"Wird auch wieder vorbei gehen"

Flum war am letzten Dienstag mit seinem Teamkollegen Slobodan Medojevic zusammengeprallt. Beide Spieler blieben auf dem Rasen liegen, ehe ein Rettungswagen auf den Trainingsplatz fuhr und Flum später von einem Hubschrauber in eine Unfallklinik in Frankfurt abtransportiert wurde.

Die Diagnose: Bruch der linken Kniescheibe.

Flum darüber: "Es war mehr der Schock wegen der Verletzung im ersten Moment. Aber ich war auf dem Platz bestens versorgt, der Trainer hat mir Mut zu gesprochen. Und dann haben die Ärzte einen tollen Job gemacht."

Der Mittelfeldspieler berichtete: "Das Blödeste an der Sache ist, dass man so eingeschränkt ist, aber das wird auch wieder vorbei gehen."

Erstes Ziel: Stadionbesuch

Flum will sich bei seinem Comeback Zeit lassen: "Mein Charakter ist es, immer das Positive zu sehen. Ich mache mich nicht verrückt. Bei so einer Verletzung kommt es nicht auf zwei, drei Wochen an. Das Entscheidende ist doch, dass ich weiß, ich werde zurück kommen und wieder auf dem Platz stehen."

Derzeit befindet er sich in der Reha: "Morgens gehe ich zwei Stunden zur Therapie, ansonsten ist es erst mal wichtig, dass mein Bein viel Ruhe hat"

Am letzten Spieltag der Hinrunde will Flum im Frankfurter Stadion sein. Sein Team spielt dann gegen Werder Bremen.

"Es wäre mir am allerliebsten, wenn ich ins Stadion kommen und die Jungs dort unterstützen könnte, auch wenn es mit den Krücken noch sehr schleppend geht. Klar wäre ein Sieg gegen Bremen ein positiver Abschluss. Auch mir würde es guttun, wenn ich sehe, dass sie gewinnen", meinte Flum.

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