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Vor dem Heimspiel gegen Mönchengladbach fordert Leverkusens Trainer Roger Schmidt seine Mannschaft auf, den Fans etwas zurückzugeben - und lobt den Gegner.

Nach dem Ausscheiden in der Champions League gegen den FC Barcelona schaut Leverkusens Trainer Roger Schmidt nach vorne und blickt zuversichtlich auf das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Sa., ab 18 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Wir haben gegen Barcelona gezeigt, dass wir, wenn wir geschlossen auftreten und alle Spieler sich entsprechend einbringen, auch eine gewisse Dominanz ausstrahlen können und uns sehr viele Torchancen herausspielen können", sagte Schmidt.

"Ich bin davon überzeugt, dass unsere Mannschaft den Zuschauern am Samstag im letzten Heimspiel des Jahres nochmal ein echtes Highlight bieten wird. Wir haben die Fans nicht verwöhnt, es wird höchste Zeit, dass wir da etwas zurückgeben."

Schmidt schwärmt von Gladbach

Der 48 Jahre alte Bayer-Coach schwärmt in höchsten Tönen von der Borussia: "Wir spielen gegen die Mannschaft der Stunde. Gladbach ist momentan gefühlt im idealen Leistungszustand. Alle Spieler sind in Topform und mit sehr viel Selbstvertrauen spielen sie im Augenblick sehr guten Fußball."

Gladbach sei "schwer zu bespielen. Gegen die Bayern haben sie sich auch verdient durchgesetzt. Sie machen die kleinen Dinge mit einer Selbstverständlichkeit richtig, schießen Tore zum passenden Zeitpunkt und verwerten ihre guten Möglichkeiten sehr konsequent." Es sei "eine schwierige Aufgabe im letzten Heimspiel des Jahres."

Alles andere als schwierig sieht Schmidt die Auseinandersetzung zwischen seinen Spielern Karim Bellerabi und Chicharito am Mittwoch in der zweiten Halbzeit gegen Barca.

"Das war ein gutes Zeichen. Zehn Sekunden nach dem Spiel hatte sich das auch schon wieder erledigt. Die Spieler haben miteinander gesprochen und auch in der Mannschaftssitzung war das Thema schnell abgehakt."

"Fast völlig normal"

Und weiter: "In so einem Spiel wie gegen Barcelona, wo es um so viel geht, da finde ich es fast völlig normal, dass es da auch mal Meinungsverschiedenheiten gibt."

Schmidt ist trotz eines unbefriedigenden achten Tabellenplatzes ein positives Fazit und ist zufrieden mit seinen Spielern.

"Wir haben ein sehr gutes Team, das sehr jung ist, aber erst noch am Anfang steht. Wir haben im Sommer vier etablierte Spieler verloren, drei davon haben Bayer Leverkusen in den letzten zehn Jahren geprägt. Die jungen Spieler sind nun in der Verantwortung in ähnlich wichtige Positionen zu wachsen."

Für Schmidt steht fest: "Wir werden eine deutlich bessere Rückrunde spielen als im ersten Halbjahr."

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