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München - Bayern-Trainer Pep Guardiola nimmt Franck Ribery mit zum Topspiel zu Borussia Mönchengladbach. Für Ribery nähert sich eine lange Leidenszeit dem Ende.

Als sich Pep Guardiola am Mittag zur aktuellen Lage des Bayern-Lazaretts äußerte, hellte sich die Miene des Bayern-Trainers inmitten der vielen Verletzten nur bei einem Namen auf: Franck Ribery.

"Er hat sehr sehr gut trainiert in dieser Woche. Er hat keine Schmerzen mehr am Sprunggelenk und das ist das Wichtigste", sagte Guardiola auf SPORT1-Nachfrage vor dem Bundesligaspitzenspiel in Mönchengladbach. (15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). "Ich glaube, dass er noch vor der Winterpause zurückkommt."

Falsche Fährte von Guardiola

"Noch vor der Winterpause" - das hörte sich eher nach dem Vorrundenabschluss in Hannover oder bestenfalls dem Derby gegen Ingolstadt am kommenden Samstag an.

Doch weit gefehlt: Guardiola hatte bei der Pressekonferenz eine falsche Fährte gelegt, denn bereits drei Stunden später machte sich der französische Star mit seinen Mannschaftskameraden auf Richtung Niederrhein.

Ribery (M.) ist wieder unter Bayern, unterwegs nach Gladbach © Instagram/hbadstuber28

Dass Ribery im Kader gegen die Borussia stehen würde, entschied Guardiola offiziell nach dem Abschlusstraining am Freitag. Auch die letzte Einheit vor dem Gladbach-Spiel hatte der Flügelflitzer komplett und ohne Probleme absolvieren können.

Dass es der Langzeitverletzte nun bereits in die Kaderliste geschafft hat, überrascht allerdings.

"Er ist gut drauf und lacht"

"Franck hat sehr sehr gut trainiert in dieser Woche. Er hat keine Schmerzen mehr am Sprunggelenk und das ist das Wichtigste", sagte Guardiola am Freitagmittag auf SPORT1-Nachfrage.

Der Spanier betonte nach Riberys langer Leidenszeit: "Er ist gut drauf und lacht, das ist die beste Nachricht für mich. Er durchlebt die gleiche Situation wie Thiago, Badstuber oder Javi Martinez in der Vergangenheit."

Ribery fällt seit dem 11. März wegen einer Knochenhautentzündung am rechten Knöchel aus. Zunächst waren die Ärzte von einer Pause von nur wenigen Tagen ausgegangen, doch erst im Oktober konnte der 32-Jährige das Lauftraining wieder aufnehmen.

Dass Ribery im Borussia-Park tatsächlich sein Comeback feiern wird, ist eher unwahscheinlich. Die Nominierung dürfte eher psychologische Gründe haben. Wie SPORT1 bereits Anfang November berichtete, soll Im Heimspiel gegen Ingolstadt dann die Rückkehr auf dem Platz erfolgen.

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