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Johannes Flum (r.) hatte in seiner Karriere schon häufiger mit Verletzungen zu kämpfen © Imago

Frankfurt am Main - Schock bei Eintracht Frankfurt: Johannes Flum wird nach einem Zusammenprall im Training mit dem Hubschrauber abtransportiert. Im Krankenhaus bewahrheitet sich Vehs Befürchtung.

Rettungshubschrauber-Einsatz bei Eintracht Frankfurt: Das Mannschaftstraining wurde am Dienstag von einer schweren Knieverletzung des Mittelfeldspielers Johannes Flum überschattet.

Der 27-Jährige war mit Slobodan Medojevic zusammengeprallt, beide Spieler blieben zunächst auf dem Rasen liegen. Flum schrie immer wieder "Meine Fresse! Meine Fresse", ehe zunächst ein Rettungswagen auf den Trainingsplatz fuhr und später der Hubschrauber landete.

"Die Kniescheibe ist weg", rief Trainer Armin Veh den Beobachtern des Training laut Frankfurter Rundschau zu.

Später folgte die bittere Bestätigung: "Johannes Flum hat sich einen Bruch der Kniescheibe im linken Knie zugezogen", twitterte die Eintracht. Der Mittelfeldspieler wird am Mittwoch operiert.

Die Mannschaft sendete Flum prompt Generungswünsche. "Ganz viel Kraft, Flumi", schriebt Carlos Zambrano bei Instagram: "In dieser schwierigen Zeit steht die ganze Mannschaft hinter dir, insbesondere ich. Gott stellt uns immer vor Herausforderungen, und diesmal bist du dran."

Medojevic wurde mit einem Eisbeutel am Knie vom Platz gebracht.

"Das ist tragisch", sagte Sportdirektor Bruno Hübner: "Das bedeutet für uns, dass wir einen weiteren Ausfall zu beklagen haben, aber natürlich steht die persönliche Situation von Flum jetzt im Vordergrund." Trainer Armin Veh hatte das Training nach dem Unfall abgebrochen.

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