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Leverkusens Trainer Roger Schmidt glaubt nicht, dass der FC Bayern zwingend die Meisterschaft gewinnt. In einem Punkt müsse Verfolger Dortmund allerdings Glück haben.

Für Trainer Roger Schmidt von Bayer Leverkusen steht noch nicht fest, dass der FC Bayern dieses Jahr Meister wird.

"Wenn Dortmund das Glück hat, diese Saison in Bestbesetzung durchspielen zu können, dann würde ich nicht sagen, dass es festzementiert ist, dass Bayern Meister wird", sagte Schmidt im Volkswagen Doppelpass.

"Ein bisschen menschlicher"

Die Münchner verloren am 15. Spieltag mit 1:3 bei Borussia Mönchengladbach, die Dortmunder gewannen unterdessen mit 2:1 beim VfL Wolfsburg. Der Vorsprung der Bayern auf den BVB beträgt nun nur noch fünf Punkte.

In der Breite habe der Rekordmeister aus München allerdings den besseren Kader, erklärte Bayer-Coach Schmidt: "Die Sturmreihen sind vergleichbar. Aber wenn man sich den Kader von Bayern München anguckt, hat Bayern nochmal so eine Sturmreihe. Auch der zweite Sturm ist so stark. Deshalb hat Bayern ganz andere Möglichkeiten."

Die Pleite der Bayern in Gladbach zeige, dass die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola nicht unschlagbar ist, findet Schmidt: "Es macht sie ein bisschen menschlicher. Man hatte ja so das Gefühl, die sind wirklich fast unbesiegbar." 

"Ein gutes Zeichen"

Er erklärte: "Sie haben so gut gespielt und haben soviel Qualität im Kader. Sie haben sich eine Mannschaft zusammengebaut in den letzten Jahren, die wirklich extrem außergewöhnlich ist. Auch für Bayern München."

Trotzdem könne die Konkurrenz in der Bundesliga nach dem Sieg der "Fohlen" Mut schöpfen: "Ich finde es ist ein gutes Zeichen: Auch diese Spieler haben mal schlechte Tage und machen mal Fehler. Man sollte Bayern jetzt nicht am 15. Spieltag zum Deutschen Meister machen", sagte Schmidt.

Zuletzt hatte es ein Leverkusener Interesse an einem Bayern-Star gegeben: Sebastian Rode weckte das Interesse der Werkself. Ein Transfer des Mittelfeldspielers ist laut Schmidt aber nicht machbar: "Sebastian Rode ist ein Super-Spieler, der sicherlich sehr gut zu uns passen würde, der für uns aber nicht realisierbar ist. Bayern hat ja auch keine große Not, einen Spieler abgeben zu müssen und die Signale sind daher ganz klar so, dass das nicht funktionieren kann."

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