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Huub Stevens kehrt mit 1899 Hoffenheim nach Gelsenkirchen zurück
Huub Stevens kehrt mit 1899 Hoffenheim nach Gelsenkirchen zurück © Getty Images

Trainer Huub Stevens vom abstiegsgefährdeten 1899 Hoffenheim hat vor der Rückkehr in seine "fußballerische Heimat" keinen Hehl aus seiner immer noch großen Verbundenheit mit Schalke 04 gemacht.

"Schalke ist natürlich ein Teil meines Lebens geworden. Ich war sehr lange dort", sagte der Niederländer mit Blick auf das Punktspiel der Kraichgauer am Freitag bei den Königsblauen.

Ein bisschen Wehmut schwingt mit, wenn der er mit dem Tabellen-17. am letzten Hinrunden-Spieltag auf den Verein trifft, mit dem er 1997 den UEFA-Cup und danach zwei Mal den DFB-Pokal (2001 und 2002) gewonnen hat.

"Schalke ist in Deutschland meine fußballerische Heimat, aber gerade zählt nur die TSG", äußerte Stevens.

Erst am vergangenen Wochenende hatte der 62-Jährigen beim 1:0 gegen Hannover 96 seinen ersten Sieg im sechsten Spiel als Hoffenheimer Coach gefeiert. "Bei uns ist das Selbstvertrauen nach dem Sieg besser", meinte Stevens, "aber zufrieden sind wir noch nicht."

Seinem Team bescheinigte der Knurrer von Kerkrade trotz der schwachen Ausbeute von 13 Punkten aus 16 Spielen eine stetige Entwicklung.

Man mache kleine Schritte - jeden Tag. Die sehe er, und die seien wichtig. "Ein weiterer Schritt wäre jetzt, am Freitag etwas aus Schalke mitzunehmen. Das ist unser Ziel", sagte Stevens, der S04 von 1996 bis 2002 sowie von 2011 bis 2012 trainierte, ehe er entlassen wurde.

Vor den Knappen hat Stevens, der um Mittelfeldantreiber Pirmin Schwegler (Oberschenkelverletzung) bangen muss, höchsten Respekt: "Es ist eine junge Mannschaft mit vielen talentierten Spielern, die hervorragend Fußball spielen."

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