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Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttel ist sich sicher: Der FC Bayern verschaffte sich vor dem Spiel des FCI in der Münchner Allianz Arena einen Vorteil durch Spionage.

Nach der 0:2-Niederlage des FC Ingolstadt beim FC Bayern am vergangenen Samstag wittert Gäste-Coach Ralph Hasenhüttl Spionage.

Er glaubt, dass die Bayern das nicht-öffentliche Abschlusstraining des Aufsteigers beobachteten.

"Beim Gegner alles bekannt"

"Wir haben uns im Training viel zurechtgelegt, gerade was Freistöße angeht. Doch das war beim Gegner alles bekannt. Die Jungs von Bayern haben das alles gewusst - obwohl wir unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert haben", wird Hasenhüttl in der Bild zitiert.

Auf dem Trainingsgelände des FCI gibt es lediglich eine 1,80 Meter hohe Sichtbegrenzung.

Hasenhüttl erklärte: "Uns fehlt die Manpower, um den Platz noch besser abzuschirmen. Uns bleibt nicht viel anderes übrig, als demnächst ins Stadion zu gehen." 

Bereits im Vorfeld der Partie beim Rekordmeister habe er von der Auskundschaftung durch die Münchner Wind bekommen: "Wir wussten schon vor dem Anpfiff, dass Bayern unsere Pläne kannte", meinte der Österreicher.

Lob von Guardiola

In der Allianz Arena hatte der FCI lange mit dem Tabellenführer mitgehalten. Von Bayern-Trainer Pep Guardiola gab es danach zumindest Lob.

"Wir haben gegen die beste Mannschaft gespielt, die wir in dieser Saison getroffen haben", hatte der Spanier nach dem Spiel gesagt.

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