vergrößern verkleinern
Karim Onisowo (r.) hat bis 2019 beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben
Karim Onisowo (r.) hat bis 2019 beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben © Twitter.com/1fsvmainz05

Die Verpflichtung des Österreichers Karim Onisiwo sorgt in dessen Heimat für Schlagzeilen. Grund sind Vertragsstreitigkeiten des 23-Jährigen mit seinem ehemaligen Verein.

Der Transfer des österreichischen Nationalspielers Karim Onisiwo zum 1. FSV Mainz 05 scheint ein juristisches Nachspiel zu bekommen.

Wie die Wiener Tageszeitung Kurier berichtet, hat sein ehemaliger Klub SV Mattersburg Berufung gegen das Urteil eines österreichischen Arbeitsgerichts angekündigt, laut dem der Vertrag des 23-Jährigen ungültig sei.

Onisiwo wechselte aufgrund dieses Urteils ablösefrei zu den Rheinhessen.

Der Offensivspieler, der am Mittwoch mit den Mainzern ins Trainingslager nach Marbella reiste, hatte Mattersburg im vergangenen Jahr mit 18 Treffern fast im Alleingang zurück in die erste Liga geschossen und gehörte auch in der Hinrunde zu den Leistungsträgern des Teams.

Im November feierte er beim 1:2 gegen die Schweiz sein Debüt in der Nationalmannschaft.

Das Urteil des Arbeitsgerichts hatte sich Onisiwo selbst erstritten. Laut Richterspruch in erster Instanz sei sein per Klausel bis 2017 verlängerter Arbeitsvertrag mit Mattersburg ungültig gewesen.

Sein bisheriger Klub, so das Gericht, habe gegen geltendes Arbeitsrecht verstoßen. Geht der Klub in Berufung, ist das Urteil aber nicht rechtskräftig.

Beim FSV hat Onisiwo bis 2019 unterschrieben.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel