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Nach den Aufregern im Spiel gegen Ingolstadt spricht sich Tuchel klar für den Videobeweis aus. Der Trainer von Borussia Dortmund kritisiert die vielen Fehlentscheidungen.

Trainer Thomas Tuchel vom Bundesligisten Borussia Dortmund hat angesichts mehrerer umstrittener Szenen beim 2:0 (0:0) gegen den FC Ingolstadt ein Plädoyer für den Videobeweis gehalten.

"Es kann nicht sein, dass die vier Schiedsrichter es nicht wissen, aber jeder im Stadion mit einem Smartphone weiß es zehn Sekunden später", sagte er mit Bezug auf Pierre-Emerick Aubameyangs Abseitstor (77.) zum 1:0: "Ich bin glühender Verfechter davon, jedes Tor zu überprüfen."

Sein Kapitän schloss sich dieser Ansicht an. "Ich bin klar für den Videobeweis. Das bin ich schon seit langer Zeit, und das wird sich auch nicht ändern. Es wäre wichtig, wenn nur regelkonforme Tore fallen. Gefühlt müsste man bei zehn bis 15 Prozent der Tore anders entscheiden", sagte er bei Sky.

Die Stadionregie hatte das Tor unmittelbar im Anschluss auf der Videoleinwand eingespielt, was die Gäste besonders erzürnte. Hummels zeigte dafür Verständnis: "Wenn man ein Abseitstor kassiert und die Heimmannschaft den Fehler macht, es auf der Video-Leinwand einzublenden, dann ist das doppelt und dreifach ärgerlich."

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