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Matthias Sammer
Matthias Sammer gewann als Spieler mit Borussia Dortmund die Champions League © Getty Images

München und Doha - Der Sportvorstand des FC Bayern versucht mögliche Missverständnisse auszuräumen und kündigt Gespräche an. Das Trainingslager bezeichnet er als "fantastisch".

FC Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer hat sich erneut zur Causa Mario Götze geäußert und versucht, Klarheit in das Durcheinander der letzten Tage zu bringen.

"Ich habe von Blödsinn gesprochen was den Winter angeht, er hat eher vom Sommer gesprochen und vielleicht gedanklich zu Verstehen gegeben, dass im Frühjahr miteinander geredet werden muss, wie es weitergeht. Das ist eine logische Konsequenz", sagte Sammer am Dienstag nach dem Ende des Trainingslagers des FC Bayern in Katar.

Götze, der nach seiner Verletzung am Comeback arbeitet, wurde zuletzt unter anderem mit dem FC Liverpool und seinem ehemaligen Trainer bei Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, in Verbindung gebracht.

Der deutsche Nationalspieler macht seine Zukunft vom neuen Trainer der Münchner, Carlo Ancelotti, abhängig. Man müsse sehen, wie es weitergeht, war Götze von der Sport Bild zitiert worden.

Sammer zieht positives Fazit

Dass Götze sich dabei kritisch geäußert hätte, wies Sammer zurück. "Ich kann an seinen Aussagen nichts Negatives erkennen außer, dass er ein paar Dinge in den Raum gestellt hat, die wir in der Rückrunde klären werden. Dann werden sich viele Dinge erledigt haben", fügte der 48-Jährige hinzu.

Trotz der Kritik am Austragungsort des Trainingslagers und der Debatte um Götze zog Sammer eine positive Bilanz des Trips nach Doha: "Wir haben ein fantastisches Trainingslager erlebt. Es ist uns gelungen, einen Großteil der Verletzten wieder in die Mannschaft zu integrieren." Was Medhi Benatia, Franck Ribery und Mario Götze betreffe, sei eine Rückkehr ja auch abzusehen.

Den Gewinn des Triples in dieser Saison hält Sammer für möglich. "Wenn wir im Wettkampfmodus alle zur Verfügung haben, alle in Topform sind und den richtigen Geist haben können wir eine Menge erreichen", zeigte sich Sammer optimistisch.

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