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Karl-Heinz Rummenigge hält nichts von Notkäufen
Karl-Heinz Rummenigge setzt sich gegen eine Verschwörungstheorie zur Wehr © Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge bestreitet eine Verwicklung in die Transfersperre gegen Real Madrid. Das wahre Verhältnis des FC Bayern zu den Königlichen stellt der Bayern-Boss klar.

Der FC Bayern München wehrt sich vehement gegen dass Gerücht, dass er bei der Transfersperre gegen Real und Atletico Madrid die Fäden gezogen haben soll.

"Der FC Bayern spielt hier überhaupt keine Rolle. Das Gerücht ist eine Lüge. Zwischen dem FC Bayern und Real Madrid besteht bekanntermaßen ein sehr gutes Verhältnis", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch.

Ein entsprechendes Gerücht hatte die spanische Tageszeitung Sport gestreut, die traditionell dem FC Barcelona nahe steht - mit Bezug auf Informationen aus dem Umfeld des Erzrivalen Real Madrid.

Tatsächlich jedoch pflegen Bayern und Real ein gutes Verhältnis: Transfers wie die von Toni Kroos und Xabi Alonso verliefen geräuschlos, Rummenigge bezeichnet den Madrider Präsidenten Florentino Perez als Freund.

"Wenn es irgendein Problem gibt, greift der eine zum Hörer und ruft den anderen an, und dann löst man es auf dem unkomplizierten Weg", sagte Rummenigge vor zwei Jahren - auch damals wehrte er sich gegen Gerüchte, dass die Bayern gegen Real intrigiert hätten.

Die Disziplinarkommission des Weltverbandes hatte Real und Atletico mit einem Transferverbot für die kommenden beiden Wechselperioden und somit für ein Jahr belegt. Grund sind diverse Verstöße gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern.

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