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München - Die Verletzung von Jerome Boateng bringt den FC Bayern eine Woche vor Ende des Transferfensters in Not. Felix Magath hat im Volkswagen Doppelpass eine mögliche Lösung parat.

Die Verletzungspause von Jerome Boateng trifft den FC Bayern hart. "Das ist ein richtiger Schlag", sagte SPORT1-Experte Thomas Strunz im Volkswagen Doppelpass über den Muskelbündelriss im Adduktorenbereich, den sich der Weltmeister beim 2:1-Erfolg am Freitag in Hamburg zugezogen hat.

"Boateng ist für mich ganz klar der Fixpunkt in der Defensivabteilung, hat sich auch als Persönlichkeit extrem weiterentwickelt. Das ist ein Ausfall, den die Bayern mit Blick auf die Champions League überhaupt nicht gebrauchen können."

Angesichts der Verletzungsanfälligkeit von Holger Badstuber und Medhi Benatia und dem Wunsch, David Alaba und auch Xabi Alonso möglichst nicht in der Innenverteidigung einsetzen zu müssen, haben die Münchner nach Ansicht des langjährigen Leverkusener Managers Reiner Calmund ein Problem.

Eine Woche vor Ende des Wintertransferfensters "stehst vor der Frage: Kannst du einen von der Qualität einkaufen? Vermutlich nicht".

Die Krux: Die besten Innenverteidiger Europas haben zum größten Teil in der Champions League gespielt und wären daher in der Rückserie für die Münchner dort nicht spielberechtigt. Felix Magath, der den FC Bayern 2005 und 2006 zwei Mal zum Double geführt hat, hatte allerdings einen Namen parat: "Vielleicht Mats Hummels." Der Dortmunder ist mit seiner Mannschaft in dieser Saison in der UEFA Europa League aktiv.

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