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Steve Gohouri spielte von 2007 bis 2009 bei Borussia Mönchengladbach
Steve Gohouri spielte von 2007 bis 2009 bei Borussia Mönchengladbach © Getty Images

Der frühere Bundesligaprofi Steve Gohouri stirbt im Alter von 34 Jahren. Die Leiche des ehemaligen Spielers von Borussia Mönchengladbach wird im Rhein angespült.

Der frühere Mönchengladbacher Bundesliga-Fußballer Steve Gohouri ist tot. Die Polizei Düsseldorf bestätigte am Samstag entsprechende Berichte von Express und Rheinischer Post.

Demnach ist die Leiche des 34-Jährigen bereits am Silvestertag im Rhein nahe Krefeld gefunden worden. Die Obduktion habe keine Hinweise auf Gewalteinwirkung Dritter ergeben.

Kurz vor Weihnachten war Gohouri spurlos verschwunden, Angehörige meldeten ihn als vermisst. Freunde suchten unter anderem mit Hilfe der sozialen Netzwerke nach dem früheren ivorischen Nationalspieler (13 Länderspiele). Angehörige reisten von Frankreich nach Deutschland, um die Polizei zu informieren und die Suche zu unterstützen.

Die Borussia reagierte mit Bestürzung. "Das ist eine schreckliche Nachricht. Ich habe Steve als lebensfrohen Menschen kennengelernt und werde ihn so in Erinnerung behalten", wurde Sportdirektor Max Eberl auf der Vereinshomepage zitiert: "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind nun bei seiner Familie."

Erst vor kurzem hatte Gohouri, der zwischen 2007 und 2009 für Borussia Mönchengladbach gespielt hat, beim TSV Steinbach unterschrieben. Der Klub sei "sehr betroffen über den Tod von Steve Gohouri. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seinen Angehörigen", teilte der Südwest-Regionalligist mit. 

Steinbach-Trainer Thomas Brdaric hatte vor Weihnachten vermutet private Probleme als Motiv für das Verschwinden Gohouris geäußert. Der Ivorer habe ihm anlässlich der Weihnachtsfeier des Klubs gesagt, er wolle zu seiner Familie nach Paris reisen. Dort war Gohouri aber nie angekommen.

Nach 46 Liga-Spielen für die Borussia (2 Tore) war Gohouri zu Wigan Athletic nach England gewechselt, zu späteren Stationen des Innenverteidigers gehörte auch der Drittligist Rot-Weiß Erfurt.

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