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Neuzugang Hugo Almeida gilt als Hoffnungsträger für Schlusslicht Hannover 96. Trotz der prekären Lage freut sich der Torjäger auf die Liga und besonders auf seinen Coach.

Hugo Almeida gilt als Hoffnungsträger für Hannover 96 im Abstiegskampf. Der Neuzugang traf gleich in seinem ersten Spiel für die Niedersachsen. Allerdings unterlagen die 96er gegen Aufsteiger Darmstadt 98 mit 1:2.

Trotz des missglückten Startes freut sich der Torjäger auf seine neue Aufgabe. Vor allem auf das Wiedersehen mit Trainer Thomas Schaaf.

"Thomas ist ein großartiger Coach. Die Arbeit, die er in Bremen geleistet hat, war fantastisch. Thomas weiß viel über Fußball. Manchmal ist er ein rauer Typ, aber er ist sehr freundlicher und netter Mann. Natürlich will er auch nicht, dass wir in der derzeitigen Lage sind, aber ich glaube, dass er der Richtige für den Job ist", erklärte Almeida bei SPORT1.

Für Schaaf hegt der Portugiese ganz eigene Gefühle: "Ich brauche ihn. Wenn ich nicht mit ihm hätte arbeiten wollen, wäre ich nicht gekommen. Manchmal sage ich, Thomas hat mich geschaffen. Als ich nach Bremen kam, war ich das erste Mal weit weg von meiner Heimat. Ich hatte eine andere Einstellung zum Fußball."

Nach dem Abrutschen auf den letzten Platz ist Almeida noch mehr gefordert. Doch das ist für den Stürmer kein Problem. Die Leute sind der Meinung, dass ich stark genug bin, um Verantwortung zu übernehmen. Das ist für mich in Ordnung."

Die Situation bei den Niedersachsen schätzt er realistisch ein. "Momentan sind die Leistungen nicht so gut. Wir sind Letzter. Das ist nicht gut. Jeder hat Druck, jeder will das Ruder herumreißen. Aber wenn du das versuchst und das andere Team trifft, wird der Druck noch größer. Das ist etwas, was man nicht erleben möchte. Man spielt Fußball eigentlich, um ihn zu genießen. Es ist natürlich nicht einfach."

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