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Philipp Lahm (l.) kann Pep Guardiolas Entscheidung nicht nachvollziehen
Philipp Lahm (l.) kann Pep Guardiolas Entscheidung nicht nachvollziehen © Getty Images

Der Kapitän des FC Bayern, kann die Entscheidung seines Trainers, München im Sommer zu verlassen, nur "schwer nachvollziehen". Dabei war der 32-Jährige früh informiert.

Für Philipp Lahm ist Pep Guardiolas Beschluss, den FC Bayern am Saisonende zu verlassen, "schwer nachzuvollziehen". Das erklärte er gegenüber dem kicker.

"Man hat beim FC Bayern alles", sagte der Kapitän der Münchner mit Blick auf den voraussichtlich nach England wechselnden Trainer, dessen Entscheidung man aber "auch akzeptieren und respektieren" müsse.

Der 32-Jährige war außerdem frühzeitig über Guardiolas Gedankenspiele informiert: "Ich kannte seine Gründe", meinte Lahm.

Der Coach hatte vor Weihnachten angekündigt, seinen auslaufenden Vertrag an der Isar nicht zu verlängern.

Der 44-Jährige wird Medienberichten zufolge Manchester City übernehmen.

Guardiola selbst hatte immer wieder von Lahm geschwärmt, ihm sogar attestiert, mehr fußballerische Intelligenz zu besitzen als Lionel Messi. "Er ist für mich der intelligenteste Spieler, den ich je in meiner Karriere trainiert habe. Ich bin froh, hier zu sein, nur weil ich ihn trainieren darf”, sagte Guardiola zu seiner Anfangszeiten bei den Bayern.

Während der Bayern-Kapitän seinem Trainer jetzt schon eine Träne hinterherweint, sehen seine Kollegen Guardiolas bevorstehenden Abgang geschäftsmäßiger. "Egal, wer Trainer ist, wir wollen für uns gewinnen" - so lautet die Devise von Thomas Müller.

Und Jerome Boateng, der selbst bei Manchester City unter Vertrag stand, scheint ebenso unbeeindruckt zu sein. "Er hat Lust auf England - und dann ist das so."

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