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Der Kapitän sieht die Situation in der Abwehr des FC Bayern nach der Verletzung des Innenverteidigers sehr kritisch. Die Alternativen scheinen ihn nicht zu überzeugen.

Philipp Lahm sieht die personelle Situation in der Abwehr des FC Bayern angesichts der schweren Verletzung von Jerome Boateng kritisch.

"Man muss bedenken, dass unsere anderen Innenverteidiger in der Vergangenheit Rückschläge erlitten haben", sagte der Kapitän am Montag am SPORT1-Mikro auf der Sportmesse ISPO in München über eine mögliche Reaktion des Rekordmeisters auf dem Transfermarkt.

Es sei zwar nicht seine "Baustelle", sich über einen möglichen Ersatz für Boateng Gedanken zu machen, betonte Lahm, aber: "Holger (Badstuber, Anm. d. Red.) war fast zwei Jahre raus, hat jetzt ein sehr gutes Spiel gemacht, aber man weiß nicht, ob er alle drei Tage auf dem Platz stehen kann. Javi (Martinez) hat auch eine Leidenszeit hinter sich, Medhi (Benatia) ist häufiger mal angeschlagen."

Boateng hatte sich zum Rückrundenstart beim Hamburger SV (2:1) eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen und fällt wohl mindestens drei Monate aus.

"Das ist für uns sehr, sehr bitter, weil es sich nicht um Tage handelt oder ein, zwei Spiele, sondern um einen längeren Zeitraum, das tut uns sehr, sehr weh", sagte der 32-Jährige: "Jerome ist ein Leistungsträger bei uns, es ist schade, dass er wochenlang ausfällt, das trübt ein bisschen den Sieg."

Die dürftige Leistung beim HSV wollte Lahm nicht zu problematisch sehen.

"Nach so einer Winterpause wieder in Tritt zu kommen, das dauert immer ein bisschen. Wichtig ist: die ersten drei Punkte eingefahren, Tabellenführer", sagte er, fügte aber an: "Trotzdem ist klar: wir müssen uns immer steigern."

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