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Schalkes Manager Horst Heldt wehrt sich gegen die Kritik von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und spricht ihm Fachkompetenz ab. Doch Matthäus legt nach.

Schalkes Manager Horst Heldt hat am Rande des Trainingslagers in Florida hart auf eine Kolumne von Ex-Weltmeister Lothar Matthäus reagiert.

Matthäus hatte Heldt via Sport Bild angegriffen und geschrieben, die Verkäufe von Manuel Neuer und Julian Draxler, "für die er nichts kann", hätten Heldts Transferbilanz gerettet.

"Ich bezweifle, dass Matthäus je eine Vereinsbilanz in den Händen gehalten hat oder diese überhaupt fehlerfrei lesen kann", konterte Heldt jetzt in der WAZ.

"Ohne jeden Zweifel ist Matthäus einer der größten Fußballer, die der deutsche Fußball hervorgebracht hat. Seine Erfolge als Trainer waren hingegen bekanntlich schon recht überschaubar. Dass er jetzt aber als sogenannter Experte über Dinge schreibt, bei denen ihm offensichtlich jegliches Hintergrundwissen fehlt, halte ich für höchst unseriös."

Matthäus spricht von "Kindergarten"

Auf diese Kritik hat am Donnerstagmittag wiederum Matthäus selbst Bezug genommen.

"Ich finde es schade, dass Horst Heldt auf eine sachliche Kritik mit persönlichen Anfeindungen reagiert. Das empfinde ich als Kindergarten", erklärte er in der Sport Bild.

"Ich stehe hundertprozentig zu meiner Meinung und die Tatsache, dass Heldts Vertrag auf Schalke nicht verlängert wurde zeigt, dass man es auf Schalke ähnlich sieht und mit seiner Arbeit nicht zufrieden war."

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