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Dietmar Beiersdorfer, Hamburger SV
Dietmar Beiersdorfer hat keine Turbulenzen zu befürchten © Getty Images

Trotz Rekord-Minus muss der Hamburger SV bei der anstehenden Mitgliederversammlung keine Turbulenzen befürchten. Es wird eine ruhige Veranstaltung erwartet.

Mit einem Rekord-Minus von 16,9 Millionen Euro hat der Hamburger SV das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen, doch Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer hat am Sonntag (ab 11 Uhr) trotzdem keine turbulente Mitgliederversammlung in Saal drei des Kongresszentrums zu befürchten.

Eineinhalb Jahre nach der Ausgliederung der Fußball-Abteilung werden nur rund 500 Mitglieder und eine ruhige Veranstaltung erwartet.

Trotzdem wird Beiersdorfers Bericht zur finanziellen Situation des Klubs spannend. Schließlich war der 52-Jährige im Sommer 2014 angetreten, die Hanseaten zu konsolidieren.

Doch am Ende des Geschäftsjahres 2014/2015 landete der HSV zum fünften Mal in Folge in den roten Zahlen.

Auch Aufsichtsrats-Chef Karl Gernandt will sich offenbar äußern.

Zuletzt ließ der Manager keine Zweifel daran aufkommen, dass mit einer schnellen finanziellen Wende nicht zu rechnen sei: "Eine vollständige finanzielle Gesundung ist weiterhin eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für uns. Da kann man jetzt nicht mit einen Fingerschnipsen alles ändern."

Durch die Flaute in der Kasse können die Hamburger nicht wie erhofft auf dem Transfermarkt zuschlagen.

Die "Situation bringt es nun einmal mit sich, dass wir erst etwas tun müssen, um handlungsfähig zu sein", sagte Sportchef Peter Knäbel.

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