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Stefan Kießling machen chronische Hüftbeschwerden zu schaffen
Stefan Kießling ist angeschlagen © Getty Images

Torjäger Kießling und Abwehrchef Papadopoulos drohen bei Leverkusens Spiel in Mainz auszufallen. Auch die Rückkehr des Kapitäns könnte sich weiter verzögern.

Bayer Leverkusen bangt vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz am Sonntag um den Einsatz von Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos und Torjäger Stefan Kießling.

"Bei Kießling und Papadopoulos sieht es für Mainz nicht gut aus. Es gibt aber noch keine hundertprozentige Diagnose", sagte Bayer-Trainer Roger Schmidt einen Tag nach dem Achtelfinal-Einzug der Werkself in der Europa League.

Papadopoulos wegen einer Blessur am Knöchel (88.) und Kießling wegen Leistenbeschwerden (63.) mussten beim 3:1-Erfolg gegen Sporting Lissabon verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Auch das Comeback von Kapitän Lars Bender könnte sich weiter verzögern: "Lars macht bereits Teile des Teamtrainings mit, das Vertrauen in sein Sprunggelenk ist aber noch nicht bei hundert Prozent", berichtete Schmidt.

Der Bayer-Trainer selbst wird in Mainz an der Seitenlinie von seinem Assistenten Markus Krösche vertreten. Schmidt war vom DFB-Sportgericht mit einer Innenraumsperre für drei Spiele (zwei weitere auf Bewährung) belegt worden, da er sich am vergangenen Sonntag beim 0:1 gegen Borussia Dortmund zunächst geweigert hatte, der Aufforderung von Schiedsrichter Felix Zwayer nachzukommen, auf die Tribüne zu gehen. Daraufhin hatte es eine neunminütige Spielunterbrechung gegeben.

"Eine halbe Stunde vor Spielbeginn ist so gut wie alles getan, was meine Arbeit angeht", sagte Schmidt am Freitag. Er befürchtet keine negativen Auswirkungen auf seine Mannschaft: "Ich vertraue meinem Trainerteam. Wir werden meine Innenraumsperre sehr gut kompensiert kriegen."

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