vergrößernverkleinern
Daniel Didavi erzielte in der laufenden Bundesliga-Saison neun Tore für den VfB
Daniel Didavi erzielte in der laufenden Bundesliga-Saison neun Tore für den VfB © SPORT1

Stuttgart - Stuttgarts Daniel Didavi spricht bei SPORT1 über seine Vertragssituation, den jüngsten Aufschwung des VfB und seine Aussichten auf eine Nationalelf-Nominierung.

Seit sieben Liga-Spielen ist der VfB Stuttgart mittlerweile ungeschlagen, von Platz 18 kletterten die Schwaben innerhalb eines Monats auf Rang zwölf.

Entscheidend mitbeteiligt am Aufschwung: Daniel Didavi. Allein in den vergangenen vier Partien gelangen dem Mittelfeldspieler vier Tore und eine Vorlage.

Kein Wunder also, dass der VfB seinen Leistungsträger unbedingt halten will. Doch Didavis Vertrag läuft zum Saisonende aus - und noch hat der 25-Jährige keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen.

Noch keine Entscheidung im Vertragspoker

"Solange ich mich noch nicht entschieden habe, wird es weiter Fragen geben. Aber ich will mir einfach keinen Druck machen. Es ist wirklich noch nichts entschieden. Wenn es eine Entscheidung gibt, wird sie verkündet werden. Es gibt Argumente für beides. Mehr gibt es dazu im Moment nicht zu sagen", erklärte Didavi im Gespräch mit SPORT1 und fügte hinzu:

"Klar sagen die Fans‚ der Didavi muss verlängern. Der VfB war doch immer für ihn da. Das stimmt ja auch. Und wenn ich dann nicht verlängern sollte, sind sie sauer. Das würde ich verstehen - so lange alles im Rahmen bleibt."

Leise Hoffnungen auf Nationalelf

Zu seinen Aussichten auf eine mögliche Nominierung für die Nationalelf äußerte sich Didavi derweil äußerst zurückhaltend.

"Das liegt nicht in meiner Hand. Das ist meine erste Saison, in der ich endlich mal richtig fit bin. Die ist in Ordnung, aber ich habe auch noch viel Luft nach oben, kann noch einige Dinge verbessern. Wir reden hier immerhin vom Weltmeister, da ist es schwierig, Ansprüche zu stellen", sagte der gebürtige Schwabe: "Aber wenn es irgendwann mal klappen sollte, wäre ich natürlich stolz."

Didavi warnt vor verfrühter Euphorie

In der Bundesliga sind Didavi und der VfB am Sonntag beim FC Schalke 04 zu Gast. Mit einem weiteren Sieg könnten die Stuttgarter allmählich sogar die Europapokal-Ränge ins Visier nehmen. Doch soweit denkt Didavi noch nicht.

"Wir müssen realistisch bleiben. In den letzten drei, vier Jahren war eigentlich Dauerkrise in Stuttgart. Jetzt hatten wir mal eine Serie von sieben ungeschlagenen Spielen. Aber die war auch nötig, um da unten rauszukommen. Vor kurzem waren wir noch gefühlt abgestiegen", betonte er: "Wir haben jetzt 27 Punkte, aber es gilt nach wie vor ganz klar, nach unten zu schauen und den Abstand zu halten."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel