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Christian Heidel wechselt am Saisonende vom 1. FSV Mainz 05 zu Schalke 04
Christian Heidels Zukunft liegt wohl in Gelsenkirchen © Getty Images

Der Wunschkandidat Schalkes soll bei den Königsblauen mehr Macht als Noch-Manager Horst Heldt bekommen. Die Entscheidung in der Manager-Frage fällt noch diese Woche.

Die Verpflichtung des Mainzer Managers Christian Heidel zu Schalke 04 rückt näher.

Am kommenden Sonntag findet eine außerordentliche Aufsichtsrats-Sitzung der Königsblauen statt, bei der Heidel laut Sport Bild dem Gremium sein Konzept vorstellen und erklären soll, wie er mit Schalke kontinuerlichen Erfolg haben möchte.

"Wenn man so lange da ist, dann ist die Entscheidung eben nicht so einfach. Schalke muss das Gefühl haben, dass ich der Richtige bin. Ich muss das Gefähl haben, dass Schalke richtig ist", sagte Heidel am Wochenende.

Anschließend stimmt der elfköpfige Aufsichtsrat über den Wunschkandidaten von S04-Boss Clemens Tönnies ab. Für eine Verpflichtung braucht er eine Zweidrittel-Mehrheit, also acht Stimmen. Wie das Blatt berichtet, kann er damit rechnen, sollte seine Konzept-Vorstellung nicht völlig missraten.

Bei einer Verpflichtung soll Heidel dann gleich zum Vorstandsvorsitzenden aufsteigen. Der bisherige Manager Horst Heldt gehört lediglich dem Vorstand mit Peter Peters und Alexander Jobst an, Heidel soll diesem Gremium vorstehen.

Heldt soll seinen Vertrag bis 30. Juni dieses Jahres erfüllen, anschließend soll Heidel offiziell einsteigen. Zuvor plant er bereits die kommenden Saison mit Tönnies. Nachfolger in Mainz wird voraussichtlich Bremens Direktor Rouven Schröder, der bei Werder am vergangenen Wochenende um Vertragsauflösung gebeten hat.

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