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1899 Hoffenheim v SV Darmstadt 98 - Bundesliga
Dirk Schuster führte Darmstadt von der dritten in die erste Liga © Getty Images

Darmstadts Trainer Dirk Schuster erwartet gegen die Bayern eine Offensivwalze. Mut macht dem Coach eine vergangene Partie. Die Personalnot sieht er positiv.

Bundesligist Darmstadt 98 möchte sich trotz fünf gesperrter Profis im Spiel bei Rekordmeister Bayern München am Samstag nicht ausschließlich auf die Abwehrarbeit beschränken. "Wir wollen uns nicht nur einbetonieren, sondern aus einer guter Defensive Nadelstiche nach vorne setzen", kündigte 98-Trainer Dirk Schuster am Donnerstag an.

Der 48-Jährige ist sich der Rollenverteilung natürlich bewusst. "Wir wissen, dass einiges auf uns zurollen wird. Da müssen wir uns ganz fest anschnallen", äußerte Schuster. Mut macht ihm die knappe 0:1-Niederlage im Pokal-Achtelfinale der "Lilien" bei den Bayern Mitte Dezember 2015. "Da haben wir ein kleines Ausrufezeichen gesetzt." An diese Leistung wolle man anknüpfen.

Der Personalnot beim hessischen Aufsteiger versuchte Schuster sogar, etwas Positives abzugewinnen. "Für viele Spieler ist es eine Chance, sich zu zeigen und sich für kommende Aufgaben zu empfehlen", sagte der Coach, der beim souveränen Tabellenführer auf die gelb-gesperrten Aytac Sulu, Jerome Gondorf, Marcel Heller, Peter Niemeyer und Konstantin Rausch verzichten muss. 

Im wichtigen Spiel beim Konkurrenten Werder Bremen am 27. Januar ist das Quintett wieder spielberechtigt. Kapitän Sulu (84.), Heller (85.), Niemeyer (88.) und Rausch (90.) hatten ihre Gelben Karten im Spiel gegen Bayer Leverkusen (1:2) in der Schlussphase innerhalb von sechs Minuten kassiert.

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