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Dietmar Beiersdorfer ist Vorstandschef des Hamburger SV
Dietmar Beiersdorfer ist Vorstandschef des Hamburger SV © Getty Images

Der Vorstandschef des Hamburger SV sieht die betroffenen Vereine bei einem Gang in die Zweite Liga in ihrer Existenz bedroht - und fordert einen finanziellen Ausgleich.

Dietmar Beiersdorfer hat sich für die Einführung eines finanziellen Ausgleichs für Absteiger aus der Bundesliga starkgemacht.

Der Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV sieht in der aktuellen Form die Existenz der betroffenen Vereine bedroht.

"Das Szenario, von der Bundesliga in die Zweite Liga abzusteigen, ist mit Blick auf die Erlöse dramatisch. Man sollte über ein Auffangjahr für Absteiger aus der Bundesliga nachdenken, da ein Abstieg beinahe existenzgefährdend sein und einen Klub zerlegen kann", sagte der 52-Jährige beim SpoBiS in Düsseldorf.

Der ehemalige Profi ergänzte: "Ein solches Übergangsjahr wäre nicht nur für uns gedacht, weil wir in den vergangenen vier Jahren drei Mal gegen den Abstieg gespielt haben, sondern wäre für alle Klubs der Bundesliga angemessen."

Zudem unterstrich Beiersdorfer, dass bei der Verteilung der TV-Gelder nicht allein sportliche Kriterien ausschlaggebend sein dürften: "Wir sind in der Zuschauergunst mit Blick auf die Zahlen bei ARD, ZDF und Sky die Nummer drei der Bundesliga in der Hinrunde 2015/16 und überzeugt, dass Kriterien geschaffen werden müssen, die uns hier besserstellen, unter anderem auch wegen der Anzahl an Fans und der höheren Nachfrage nach Auswärtstickets."

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