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Der Spanier äußert sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Augsburg über den München-Besuch seines Nachfolgers. Zu einem Treffen mit dem Italiener kommt es nicht.

Bayern-Coach Pep Guardiola hat die Stippvisite seines Nachfolgers Carlo Ancelotti gelassen zur Kenntnis genommen.

"Dass Carlo Ancelotti in München ist, das ist normal", sagte der Spanier auf der Pressekonferenz vor dem Spieltag der Münchner am Sonntag beim FC Augsburg (ab 17.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Kein Treffen mit Ancelotti

Zu einem direkten Kontakt der beiden Star-Trainer kam es allerdings nicht: "Ich habe mich nicht mit ihm getroffen, ich war erst in Bochum und danach bei meiner Familie", so Guardiola.

Ancelotti hielt sich mit seinem Berater Giovanni Branchini in München auf, um unter anderem mit den Verantwortlichen des Rekordmeisters über die Kaderplanung für die kommende Saison zu sprechen.

In einem Münchner Nobelhotel gab es am Donnerstag ein Treffen mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, auch mit Fitness-Koordinator Holger Broich und Mannschaftsarzt Volker Braun soll sich Ancelotti besprochen haben.

Zudem soll der Italiener eine Wohnung suchen. Derzeit wohnt Ancelotti noch mit seiner Lebensgefährtin im kanadischen Vancouver.

Guardiola lässt Tasci-Einsatz offen

Ob Neuzugang Serdar Tasci im Derby in Augsburg sein Debüt gibt, ließ der Spanier derweil offen. "Ich weiß noch nicht, ob ich Mario Götze und Serdar Tasci einsetze."

Tasci, der als Ersatz für den verletzten Jerome Boateng von Spartak Moskau ausgeliehen wurde, hatte sich gleich bei seinem ersten Training bei einem Zusammenstoß mit einem Mitspieler eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen.

Zudem erklärte Guardiola zuletzt, dass beim Verteidiger auch konditionell noch Nachholbedarf herrsche.

Auch die Rückkehr von Franck Ribery ist offen.

"Müssen besser spielen"

In der Hinrunde hatten die Münchner das Derby gegen den FCA nur dank eines zweifelhaften Foulelfmeters kurz vor dem Ende mit 2:1 gewonnen.

"Wir müssen versuchen, besser als in der Hinrunde zu spielen. Ich habe großen Respekt vor den Spielern von Augsburg, aber ich habe keinen Spieler, auf den ich mich besonders konzentriere als Schlüsselspieler", gibt Guardiola die Marschroute vor.

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