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FC Ingolstadt v Eintracht Frankfurt - Bundesliga
Thomas Linke hat für die Aussagen der Hamburger kein Verständnis © Getty Images

Der HSV pöbelt nach dem Remis gegen die Spielweise des Aufsteigers aus Ingolstadt. FCI-Sportdirektor Thomas Linke kann den Unmut der Hanseaten nicht nachvollziehen.

Ingolstadts Sportdirektor Thomas Linke hat sein Befremden über die Aussagen einiger HSV-Spieler nach Abpfiff der Partie zwischen dem FCI und dem Hamburger SV geäußert.

"Ich kann mich nur wundern über die Zitate der HSV-Spieler. In meinen Augen hat sich am Samstag keiner was geschenkt", sagte Linke am Tag danach. "Der HSV hat dabei ganz ähnliche Mittel wie wir benutzt, stand uns in nichts nach."

Linke fügte hinzu: "Traurig, wie eigentlich so großartige Spieler immer wieder versuchen, Versäumnisse gegen Aufsteiger nach Abpfiff medial nachzuholen."

Was war passiert? Acht Gelbe Karten, viele hartgeführte Zweikämpfe und ein 1:1-Unentschieden am Ende. Es war zwar kein schön anzusehendes Fußballspiel zwischen dem HSV und dem Aufsteiger. Letztlich war die Punkteteilung aber ein gerechtes Ergebnis.

Einige HSV-Profis traten nach Schlusspfiff dennoch frustriert vor die Fernsehkameras.

Der FC Ingolstadt sei ein "ekelhafter Gegner", der "nur auf Labern, Rumblöken und Hinfallen" aus sei, schimpfte beispielsweise Lewis Holtby. Der nächste Seitenhieb kam von Matthias Ostrzolek. "Mittwoch erwartet uns ein Gegner, der Fußball spielt", sagte der Linksverteidiger zynisch. Dann trifft der HSV auf Schalke 04.

Neu-Hamburger Josip Drmic dachte vor allem an die Fans: "Mir tut jeder leid, der das Spiel sehen musste." HSV-Coach Bruno Labbadia betitelte die Partei als das "erwartete Schweinespiel".

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