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Ärger beim Hamburger SV: Ivo Ilicevic gibt im Training seinem Teamkollegen Michael Gregoritsch nach einem Foul einen Kopfstoß. Beim Zweikampf verletzt sich Gregoritsch.

Eklat beim Hamburger SV: Ivo Ilicevic hat seinem Teamkollegen Michael Gregoritsch am Donnerstag im Training einen Kopfstoß gegeben.

Andere HSV-Profis, darunter Ivica Olic und Emir Spahic mussten dazwischen gehen und die zwei Streithähne voneinander trennen.

Gregoritsch wird behandelt

Zuvor hatte der österreichische Youngster Gregoritsch Ilicevic gefoult, was beim Kroaten die Sicherungen durchbrennen ließ.

Gregoritsch musste nach dem Kopfstoß behandelt werden - aber eher am Fuß als im Gesicht. Der Österreicher erlitt beim Zweikampf eine Schienbeinprellung und eine Bänderzerrung am Sprunggelenk, er wird im kommenden Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr) fehlen.

Nach der Trainingseinheit gaben sich die Gregoritsch und Ilicevic jedoch die Hand und begruben das Kriegsbeil.

Trainer Bruno Labbadia sagte zu dem Vorfall: "Wir hatten eine emotionale Einheit gefordert. Von Anfang an. Eine Szene ist über das Ziel hinausgeschossen."

Strafe für Ilicevic?

Ob Ilicevic eine Strafe durch den Verein fürchten muss, ist noch nicht bekannt. 

"Ivo hat sich sofort entschuldigt. Das war wichtig. Wir haben da einen klaren Umgang, ich werde morgen mit beiden reden", erklärte Labbadia.

Bei den Hamburgern hat er ohnehin keine Zukunft mehr. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft im Sommer aus, dann wird er zu Werder Bremen wechseln.

Ekdal zurück beim Team

Positiv war die Nachricht der Rückkehr von Albin Ekdal. Nach einer fast viermonatigen Pause aufgrund einer Sprunggelenksverletzung konnte Ekdal erstmals wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz des schwedischen Nationalspielers gegen Köln ist jedoch ausgeschlossen.

Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen würden sich die Norddeutschen mit einer weiteren Heimniederlage wieder im letzten Tabellendrittel festsetzen. "Aber ich baue natürlich auf die Unterstützung unserer Zuschauer", sagte der Coach.

Auch finanziell steht der HSV nach wie vor nicht sonderlich gut da. Sportlich wie finanziell sei der Klub ein Sanierungsfall, hatte Finanzvorstand Frank Wettstein in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Finance" erklärt. Die aktuellen Verbindlichkeiten des Traditionsvereins bezifferte der 42-Jährige auf 90 Millionen Euro.

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