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Ivo Hrstic ist Chefredakteur Digital bei SPORT1 © SPORT1

SPORT1-Chefredakteur Digital Ivo Hrstic streicht die Bedeutung von Thomas Müller für den FC Bayern heraus – und sieht Ähnlichkeiten zu Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

„Thomas ist unverkäuflich.“ Dieser Satz von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge aus dem vergangenen Sommer gleicht mehr einem Gesetz als einer einfachen Interview-Aussage. An dieses „bayerische Grundgesetz“ hielt sich auch der Spielverlauf beim 3:1-Sieg des FC Bayern München gegen Darmstadt 98. Müllers wichtige und sehenswerte Traumtore drehten eine für den Rekordmeister komplizierte Bundesliga-Partie so kurz vor dem Champions-League-Achtelfinalspiel bei Juventus Turin.

Thomas Müller verkörpert spätestens nach Bastian Schweinsteigers Abgang und seiner eigenen Vertragsverlängerung (2021) das personifizierte „Mia san mia“ des FC Bayern München. Der Weltmeister ist als Leistungs- und Sympathieträger sowohl auf als auch neben dem Platz der unumstrittene Bayern-Chef.

Müller gehört für mich ganz klar zu den besten Fußballern der Welt. Seine ihm ganz eigene Art Fußball zu interpretieren und zu antizipieren machen den „Raumdeuter“ so speziell für den FC Bayern München: Thomas Müller ist eine Marke. Seine Bedeutung für den FC Bayern ist mittlerweile vergleichbar mit der eines Lionel Messi für den FC Barcelona oder Cristiano Ronaldo für Real Madrid.

Müllers starke Leistung und das Comeback von Franck Ribéry (vier Torschussvorlagen und ein Assist zum 3:1) lassen für das bevorstehende Spiel gegen Juventus Turin jedenfalls hoffen. Abwehrsorgen hin oder her, für mich entscheidet nur Bayerns Angriff das Duell gegen Turin. Und in der Offensive hat Pep Guardiola derzeit die meisten Optionen - und eben einen Thomas Müller.

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