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München - Hinter Manuel Neuer sieht Sven Ulreich im Tor des FC Bayern kein Land. Bei SPORT1 erklärt der Ersatzkeeper, warum er den Klub trotzdem nicht verlassen will.

Ersatztorhüter Sven Ulreich denkt beim FC Bayern München trotz fehlender Einsatzzeiten hinter dem unangefochtenen Stammkeeper Manuel Neuer nicht an einen vorzeitigen Abschied.

"Ich bin hier bei Bayern, ich habe noch einen Vertrag bis 2018 und ich habe den nicht unterschrieben, um nach einem Jahr wieder zu gehen", sagt Ulreich zu SPORT1.

Der 27-Jährige war vor der Saison vom VfB Stuttgart nach München gewechselt, kam für den Tabellenführer in der Bundesliga bisher aber noch keine einzige Minute zum Einsatz. "Ich kannte ja von Anfang an die Situation, deswegen ist es für mich kein Thema", erklärt Ulreich mit Blick auf seine Reservistenrolle.

Erst zwei Pflichtspiele für den FC Bayern

Seine bisher einzigen Pflichtspiele absolvierte Ulreich in der ersten Pokalrunde beim 3:1 gegen den Fünftligisten FC Nöttingen und in der für das Weiterkommen bedeutungslosen letzten Partie der Champions-League-Gruppenphase beim 2:0-Sieg bei Dinamo Zagreb.

Ob angesichts des komfortablen Acht-Punkte-Vorsprungs auf Borussia Dortmund in der Endphase der Bundesliga-Saison weitere Einsätze folgen könnten, darüber gebe es mit Pep Guardiola derzeit noch keine Absprache. Zuletzt hatte Ulreich mit einer Syndesmoseband-Verletzung zu kämpfen, beim 3:1 gegen Darmstadt stand er erstmals wieder im Kader der Bayern.

Sven Ulreich vom VfB Stuttgart gibt Anweisungen
In Stuttgart hatte Sven Ulreich seinen Platz zwischen den Pfosten meist sicher © Getty Images

"Ich habe jetzt eine längere Verletzungspause hinter mir und muss da auch schauen, dass ich wieder komplett fit bin. Wie es dann abläuft, werden wir sehen", sagt Ulreich.

In der vergangenen Saison war die damalige Nummer zwei hinter Neuer, Pepe Reina, in den letzten Wochen der Bundesliga-Saison drei Mal zum Einsatz gekommen. Nachdem Reina die Münchner im Sommer Richtung Europa-League-Teilnehmer Neapel verließ (Die UEFA Europa League, Do. ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKERHIGHLIGHTS ab 23 Uhr auf SPORT1), wo der 33-Jährige unumstritten die Nummer eins ist, folgte ihm etwas überraschend Ulreich nach.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler hatte zuvor in rund siebeneinhalb Jahren beim VfB Stuttgart über 200 Pflichtspiele absolviert und war bis auf einige Wochen im Spätjahr 2014 seit der Saison 2010/11 ununterbrochen Stammtorwart der Schwaben gewesen.

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