Video

Ex-Bayern-Trainer Felix Magath kann sich Reformen in der Bundesliga vorstellen. Er regt an, bei torlosen Unentschieden überhaupt keinen Punkt mehr zu vergeben.

Felix Magath fehlt in der Bundesliga weiter die Würze.

Diesmal ist es nicht die Dominanz von Rekordmeister FC Bayern, sondern die seiner Meinung nach zu vielen torlosen Partien, die ihn beschäftigen In seiner Kolumne in der Münchner tz denkt der 62-jährige Coach darum über Änderungen nach, die den Liga-Alltag spannender machen könnten. Sein neuester Vorschlag hat es dabei in sich.

"Das wäre belebend"

"Eine Änderung der Punktvergabe wäre eine Idee. Für ein 0:0 sollten keine Punkte in der Tabelle vermerkt werden, das wäre belebend. Bei anderen Remis gäbe es wie gehabt einen Punkt, aber so wären die Vereine angehalten, Tore zu schießen, statt nur auf eine stabile Defensive zu achten. Bei Siegen gibt es wie gehabt drei Zähler", so Magath.

Auch über den schon angedachten Vorschlag, ein Playoff-System wie im Eishockey oder Basketball einzuführen, hat er eine klare Meinung. Insgesamt ist für ihn ein Titel, der nach 34 Spieltagen errungen wird, "in der Tat der ehrlichste".

Magath gegen K.o.-Spiele

K.o.-Duelle insgesamt hätten den Nachteil, dass viele Faktoren den Ausschlag geben würden.

"Verletzte Spieler, Schiedsrichter-Fehlentscheidungen oder einfach ein schlechter Tag. Schon ist der Titel weg", begründet Magath seine Meinung.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel