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München - Sein ehemaliger Trainer Alexander Zorniger bewertet bei SPORT1 die Entwicklung von Bayerns Joshua Kimmich - und die Szene mit Pep Guardiola nach dem Spiel in Dortmund.

Alexander Zorniger hat sich nach den zuletzt gezeigten Topleistungen von Joshua Kimmich lobend über seinen früheren Schützling geäußert. Der aktuell vereinslose Trainer kennt Bayern Münchens Defensivmann aus gemeinsamen Zeiten bei RB Leipzig.

"Ich habe erwartet, dass Jo bei den Bayern relativ gut zurechtkommen wird. Vom Typ her passt er total zu den Bayern, hat eine absolute Sieger-Mentalität", sagt der Ex-Coach des VfB Stuttgart im Gespräch mit SPORT1. Außerdem komme "sein Pass-Spiel jetzt in München noch mehr zum Tragen als bei RB damals".

Zorniger war von 2013 bis 2015 Kimmichs Trainer in Leipzig. 2014 stiegen sie zusammen in die Zweite Liga auf.

Wege trennen sich im Februar 2015

Im Februar 2015 trennten sich die Wege der beiden, als Zorniger in Leipzig zurücktrat. Der VfB nutzte im Sommer eine Rückkauf-Option, um Kimmich für rund acht Millionen Euro direkt weiter an den FC Bayern zu transferieren. Zorniger wurde Trainer in Stuttgart, wurde dort aber im November wieder entlassen. Seinen Ex-Schützling Kimmich hatte der Übungsleiter aber weiter fest im Blick.

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"Jo hat schon gespielt, als noch nicht so viele Spieler verletzt waren. Er hat sich diese Einsätze über die Leistung geholt und nicht über die Verletzungen der Kollegen", sagt Zorniger zu Kimmichs rasanter Entwicklung in München.

Perfekte Kombination mit Guardiola

Die Situation nach dem Spiel der Bayern in Dortmund (0:0), in der FCB-Coach Pep Guardiola Kimmich in den Arm nahm und 70 Sekunden lang auf ihn einredete, bewertet Zorniger ausschließlich positiv.

"So eine Szene zeigt ganz deutlich, wie viel ein Trainer von einem Spieler hält", erklärt er: "Das mag nach außen immer etwas anders aussehen, aber Pep arbeitet mit ihm jeden Tag, und Jo weiß genau, wie emotional jede Situation ist."

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Nach außen sehe es "viel extremer aus, wie es zwischen den beiden ist". Kimmich sei "einer von den Ausnahmespielern, die besser werden wollen über die Arbeit mit einem Trainer".

Der Spieler wisse "ganz genau, wie viel er Guardiola zu verdanken hat". Der Katalane habe "ihn nicht nur geholt, sondern hat Jo wirklich besser gemacht. Das spricht für Guardiola, aber auch für Jo", so Zorniger: "Der Junge wird seinen Weg gehen."

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