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Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade übt harte Kritik am aktuell gesperrten Trainer Roger Schmidt. Dieser habe "sich selbst und dem Verein geschadet".

Für Trainer Roger Schmidt sind bei Bayer Leverkusen endgültig ungemütliche Tage angebrochen.

Nachdem seine Mannschaft die vergangenen beiden Liga-Spiele in Mainz (1:3) und gegen Bremen (1:4) klar verloren hat, wurde der aktuell gesperrte 48-Jährige nun öffentlich von Geschäftsführer Michael Schade angezählt.

Die Situation sei "sehr prekär", sagte Schade dem Express und erklärte: "Roger Schmidt hat durch sein Verhalten sich selbst, der Mannschaft und dem Verein geschadet. Das hat er selbst auch eingesehen. Vor allem junge Spieler brauchen in der Pause eine Ansprache – und das geht nicht, wenn der Trainer gesperrt ist."

Schmidt war bei der 1:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund 21. Februar von Schiedsrichter Felix Zwayer wegen Meckerns auf die Tribüne verwiesen worden, hatte sich aber geweigert, dieser Anweisung Folge zu leisten. Daraufhin war der Übungsleiter mit einer Sperre von drei Spielen - plus zwei weiteren auf Bewährung - belegt worden.

In der Tabelle liegt Bayer aktuell nur noch auf dem siebten Rang - drei Punkte hinter einem Europapokal-Platz.

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