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Rüdiger Fritsch ist Präsident des SV Darmstadt 98
Präsident Rüdiger Fritsch fordert gleiche Behandlung für alle Klubs © Getty Images

Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch fordert von den Bundesliga-Schiedsrichtern faire Behandlung. Die Leistung beim Spiel gegen Augsburg kritisiert er scharf.

Die Chefetage des Bundesligisten Darmstadt 98 fühlt sich nach den Schiedsrichter-Fehlentscheidungen der vergangenen Spiele im Abstiegskampf massiv benachteiligt.

"Vielleicht muss ich bei solchen Vorkommnissen - wie so mancher Kollege von anderen Vereinen - auch wie ein HB-Männchen nach dem Abpfiff auf die Schiedsrichter zu rennen", sagte Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch der Bild-Zeitung: "Fakt ist, in den letzten Spielen wurden wir mehrmals entscheidend benachteiligt."

Ihm gehe es dabei nicht "um 'Rumheulerei'", sagte der Klub-Boss: "Wie der Trainer schon gesagt hat, wir haben uns in der Vergangenheit nie zu Schiedsrichterleistungen geäußert. Aber wir kämpfen mit unseren bescheidenen Mitteln eh schon einen schweren Kampf - wir wollen hierbei nur ehrlich und sachlich behandelt werden. Mehr nicht."

Beim 2:2 gegen den FC Augsburg am vergangenen Samstag hatte Schiedsrichter Bastian Dankert mit seinen Pfiffen zweimal deutlich daneben gelegen. Dankert hatte zunächst einen klaren Kopfballtreffer von Augsburgs Caiuby zum vermeintlichen 2:2 aus unverständlichen Gründen nicht anerkannt, ehe er den Gästen 13 Minuten später einen fast lachhaften Foulelfmeter zusprach.

"Es darf keine Konzessionsentscheidungen geben. Fehler mit einem Fehler auszugleichen geht grundsätzlich nicht", sagte Fritsch: "In dem Moment macht der Schiedsrichter ja sogar zwei Fehler. Der Schiedsrichter hat ausschließlich zu versuchen, nach den Regeln zu pfeifen - gelingt ihm das in einer entscheidenden Situation nicht, ist es ein Unding, bei einem neuen Sachverhalt abermals die Regeln außer acht zu lassen. Dies gilt natürlich auch dann, wenn es angeblich 'gerecht' wäre."

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