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Schalkes ehemaliger Trainer Jens Keller spricht bei SPORT1 über die Situation bei seinem Ex-Klub. Im Umgang mit Breitenreiters Team verlangt er mehr Geduld.

In Anbetracht der Achterbahnfahrt des FC Schalke 04 hat Jens Keller mehr Geduld mit der Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter gefordert.

"Man sollte dem Team einfach Ruhe und Zeit geben, aber das ist auf Schalke nicht einfach", sagte der ehemalige Trainer der Königsblauen zu SPORT1.

"Es ist alles noch in Reichweite, aber die Spiele waren nicht überzeugend. Es gibt eine gewisse Unruhe. Aber das ist auf Schalke gang und gäbe, dass es relativ schnell unruhig wird", sagte der 45-Jährige, der bis Oktober 2014 Trainer auf Schalke war.

"Die Konstanz ist nicht da"

Aktuell liegt Breitenreiters Team auf Platz vier der Tabelle und damit auf Kurs Richtung Champions League. Allerdings waren die Leistungen der Schalker in dieser Saison sehr wechselhaft. Dem jüngsten Aufwärtstrend mit drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen ging eine Serie von fünf sieglosen Pflichtspielen inklusive des Ausscheidens in der UEFA Europa League (LIVE im TV auf SPORT1) voraus.

"Die Konstanz ist nicht da. Aber auch andere Vereine haben diese Probleme", analysierte Keller und meinte damit vor allem die hinter ihren Erwartungen liegenden Klubs aus Leverkusen und Wolfsburg.

Den Fans bescheinigte Keller einen "positiven Einfluss" auf die Mannschaft. "Wenn ich gesehen habe, wie die Fans bei einem relativ schlechten Spiel gegen Gladbach die Mannschaft unterstützt haben, dann kann man ihnen keinen Vorwurf machen", sagte Keller im Rückblick auf den 2:1-Sieg vor der Länderspielpause.

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