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FC Bayern Muenchen  - Training Session
Karl-Heinz Rummenigge ist Vorstandsvorsitzender des FC Bayern © Getty Images

Im Kampf um den Videobeweis macht der FCB-Boss konkrete Vorschläge, wie die Umsetzung ablaufen könnte. Eine Beeinträchtigung des Spielflusses befürchtet er nicht.

Karl-Heinz Rummenigge hat seine Forderung nach einem Videobeweis mit konkreten Vorschlägen untermauert.

Im Vorwort des FC-Bayern-Magazins zum Spiel gegen Mainz (ab 19.30 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm) schrieb der Vorstandsvorsitzende: "Mein Vorschlag wäre, dass jeder Verein pro Halbzeit bis zu zwei Unterbrechungen fordern kann, in denen ein Oberschiedsrichter strittige Szenen prüft."

Somit wären maximal acht Unterbrechungen pro Spiel möglich. Eine dauerhafte Beeinträchtigung des Spielflusses befürchtet der Bayern-Boss dadurch nicht.

"Heute läuft ein Spiel gute 94 Minuten, mit dem Videobeweis wären es vielleicht 100 Minuten. Wir rütteln da nicht an den Grundfesten des Fußballs, wir machen das Spiel einfach ein Stück fairer und seriöser."

Bereits in der vergangenen Woche hatte Rummenigge den Videobeweis gefordert. Im Vorwort schrieb er nun: "Es ist der Punkt erreicht, an dem es ist nicht mehr akzeptabel ist, dass ein einziger Mann exklusiv Entscheidungen trifft, die ausschlaggebend sind für sportlichen Erfolg, für Image, für viele Millionen Euro. Wir müssen diese fundamentalen Entscheidungen auf eine breitere, sichere Basis stellen."

Bislang wehren sich UEFA und FIFA gegen die Einführung des Videobeweises.

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