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Bayer Leverkusen, Emir Spahic
Spahic lieferte sich im April 2015 eine Schlägerei mit Ordnern von Bayer Leverkusen © Getty Images

Die Prügel-Affäre aus seiner Leverkusener Zeit zieht für den Bosnier wohl weitere Konsequenzen nach sich. Das bisher gezahlte Schmerzensgeld reicht einem Opfer nicht aus.

Emir Spahic (35) droht wegen seiner Prügelei mit mehreren Ordnern trotz einer Zahlung von 3000 Euro Schmerzensgeld offenbar eine zivilrechtliche Klage.

"Die bisher gezahlten 3000 Euro reichen für den Gesamtschaden bei Weitem nicht aus, sodass der Anspruch weiterverfolgt wird – notfalls gerichtlich", sagte Günter Teworte, Anwalt eines attackierten Ordners, der Sport Bild.

Innenverteidiger Spahic, damaliger Profi von Bayer Leverkusen, hatte Anfang April 2015 für einen Skandal gesorgt, als er nach dem Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München (3:5 i.E.) in eine handgreifliche Auseinandersetzungen mit Leverkusener Ordnungskräften verwickelt gewesen war.

Spahic hatte einem Ordner einen Kopfstoß versetzt, Bayer löste daraufhin den Vertrag mit seinem Abwehrspieler auf.

Spahic wechselte daraufhin im Sommer zum Hamburger SV. Das Verfahren gegen den Bosnier wegen Körperverletzung wurde Ende Oktober gegen Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro eingestellt.

Dem Hauptgeschädigten zahlte Spahic zudem 3000 Euro Schmerzensgeld, zwei weitere Ordner erhielten jeweils 250 Euro.

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