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München - Martin Schmidt beendet mit dem FSV Mainz 05 die Heimserie des FC Bayern München. Pep Guardiola erkennt den Coup des Trainerkollegen neidlos an.

Ein bisschen erinnerte er an einen Schüler, der selbst am meisten überrascht war, dass der Lehrer ihm zur besten Klassenarbeit gratulierte.

So in etwa durfte sich Martin Schmidt, Trainer des FSV Mainz 05, aber auch fühlen, als Pep Guardiola ihm mit einem Händedruck zum 2:1-Sieg über den FC Bayern München gratulierte.

Durch einen späten Treffer von Joker Jhon Cordoba (86.) unterlagen die Münchner und verloren damit erstmals seit dem 9. Mai 2015 (0:1 gegen den FC Augsburg) wieder ein Heimspiel in der Bundesliga.

Und Martin Schmidt bestätigte mit diesem Coup den Eindruck, dass die Mainzer nach Jürgen Klopp und Thomas Tuchel wieder einmal einen Coach auf Top-Niveau für sich entdeckt haben. Und einen selbstbewussten dazu.

"Wir haben immer nur von Sieg geredet", erklärte Schmidt nach der Partie: "Wir wussten, dass wir den Ballbesitz nicht haben würden. Wir hatten einen Plan und wussten, dass es nur geht, wenn wir uns alle hier reinknien." Es ist gelungen.

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