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Mario Basler kann den Transfer von Serdar Tasci zum FC Bayern nicht verstehen © SPORT1

Mario Basler kritisiert Bayerns Wintereinkauf und kann Tascis Reservistenrolle verstehen. Für Peter Neururer wirft der Transfer ein schlechtes Licht auf die Bosse.

Für Mario Basler hat Wintereinkauf Serdar Tasci nicht die Qualität für den FC Bayern.

"Man muss doch ehrlich sein, Tasci ist kein Spieler für Bayern München. Sein Transfer war aus der Not geboren. Er hat schon mal Bundesliga gespielt und war bei Stuttgart ja auch nicht schlecht. Er ist kein schlechter Innenverteidiger, aber eben nicht gut genug für Bayern", sagte der 47-Jährige im Bitburger Fantalk auf SPORT1.

Viele Menschen würden sich fragen, wieso der Abwehrspieler überhaupt verpflichtet wurde. "Kimmich und Alaba machen das natürlich auch hervorragend als Innenverteidiger. Aber der Trainer wird sich was dabei denken, er sieht die Spieler jeden Tag im Training."

Basler könne nicht sagen, ob Tasci gut oder schlecht trainiere. Das Geld würde den ehemaligen Spieler von Spartak Moskau jedoch über die Reservistenrolle hinweg trösten. "Es war kein anderer Spieler da, jetzt bekommt er ein paar Euro und ist zufrieden...", meinte der Ex-Nationalspieler.

Für SPORT1-Experte Peter Neururer wirft der Transfer kein gutes Licht auf die Bosse des FC Bayern. "Wenn ich als Bayern München einen Innenverteidiger verpflichte, habe ich ihn mir vorher angeguckt, dann weiß ich welchen Zustand er hat und ob er der Mannschaft helfen kann. Wenn dieser Spieler dann nicht mal im Kader ist, frag ich mich schon, ob da alles richtig gelaufen ist."

Tasci war am letzten Tag der Transferperiode am 1. Februar vom FC Bayern ausgeliehen worden, der Deutsche Meister hat eine Kaufoption. Für die Münchner kam er seitdem nur einmal in der Bundesliga zum Einsatz. Zuletzt war er nicht mal im Kader des FCB.

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