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Hamburger SV v 1. FC Koeln - Bundesliga
Rene Adler spielt seit 2012 beim HSV © Getty Images

Rene Adler könnte sein fürstliches Gehalt beim Hamburger SV zum Verhängnis werden. weil der HSV sparen muss, gilt seine Zukunft als fraglich. Er selbst bleibt gelassen.

Dass Torhüter zu den Topverdienern ihres Teams zählen, kommt in der Bundesliga nur gelegentlich vor. Manuel Neuer darf das beim FC Bayern von sich behaupten. Rene Adler ist beim Hamburger SV in einer ähnlichen Situation.

Dem Vernehmen nach verdient der Ex-Nationalkeeper 2,7 Millionen Euro pro Jahr - und genau diese Summe könnte ihn womöglich künftig den Platz im HSV-Kasten kosten.

Angesichts der finanziellen Schieflage der Norddeutschen stellt sich die Frage, ob sich der HSV auch künftig zwei gut dotierte Torhüter leisten kann. Neben Adler verdient Ersatzmann Jaroslav Drobny auch immerhin 1,5 Millionen Euro jährlich

Muss also einer der beiden Keeper weichen, um dem Klub Spielraum bei der Kaderverstärkung zu verschaffen? Völlig weit hergeholt ist diese Frage, die das Hamburger Abendblatt in einem aktuellen Bericht aufwirft, nicht - auch wenn Manager Peter Knäbel betont, die komfortable Situation auf der Torwartposition nicht einfach so hergeben zu wollen.

Trotz der Bekundungen scheint Adlers Zukunft beim HSV keinesfalls gesichert - obwohl ihn Trainer Bruno Labbadia nach der Verletzung von Johan Djourou kürzlich sogar zum Kapitän beförderte.

Doch der Keeper kämpft um seine Position: "Ich habe einfach Spaß daran, die Verantwortung, die mir der Trainer gibt, zu tragen und diesen Verein mit Haut und Haar zu leben", sagte er dem Abendblatt.

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