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Hertha BSC spielt seit 1963 im Olympiastadion © Getty Images

Der Hauptstadt-Klub geht den nächsten Schritt an und prüft, ob ein Stadion-Neubau machbar ist. Präsident Gegenbauer gibt zudem preis, wo die neue Heimstätte stehen könnte.

Die Pläne von Hertha BSC für den Neubau eines reinen Fußball-Stadions in der Hauptstadt nehmen konkretere Formen an.

Nach Manager Michael Preetz bestätigte auch Präsident Werner Gegenbauer derlei Überlegungen. "Es wird bald eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben", sagte Gegenbauer der Bild und kündigte an: "In 25 Jahren werden wir in einer reinen Fußball-Arena spielen. Da bin ich mir ganz sicher. Hoffentlich früher."

Zuletzt war Kritik laut geworden, weil der Zuschauer-Schnitt trotz sportlichen Höhenflugs der Mannschaft bei nur knapp über 45.000 liege. Die Klubführung glaubt, dass auch Besucher wegbleiben, weil im Olympiastadion wegen der Laufbahn und der großen Entfernung der Fans zum Spielfeld oft keine Stimmung aufkommen will.

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Für den Neubau benötigt Hertha private Sponsoren, die öffentliche Hand werde kein Geld geben, sagte Gegenbauer. Konkrete Standorte seien noch nicht ins Auge gefasst, meinte der Klub-Chef: "Unsere Gedanken müssen aber nicht an der Stadtgrenze aufhören."

Zunächst aber wolle der aktuelle Tabellendritte der Bundesliga den 2017 auslaufenden Mietvertrag für das Olympiastadion noch einmal verlängern.

"Wie lange, ist noch in Verhandlungen. Auf der Arbeitsebene gibt es die ersten Gespräche", sagte Gegenbauer.

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