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München - Manuel Neuer hat "kein Verständnis" für Anfeindungen der Schalker Fans. Seine Leistungen rechtfertigen für ihn den Wechsel zum FC Bayern. Den BVB lobt er.

Manuel Neuer hat mit Unverständnis auf die Anfeindungen der Schalker Fans reagiert. Der Torhüter des FC Bayern war im Heimspiel gegen seinen Ex-Verein erneut mit Schmähgesängen bedacht worden.

"Emotionen gehören zwar zum Fußball dazu, aber wenn ich lautstark als Hurensohn beschimpft werde, habe ich kein Verständnis dafür", sagte Neuer dem Kicker.

"Die Schalker Fans leiden eben darunter, dass ich bei Bayern spiele. Aber wenn man sieht, was für eine Karriere ich in München hingelegt habe, dann weiß doch jeder, dass Bayern für mich als Sportler der richtige Schritt war", ergänzte der 30-Jährige. "Ich bin bei Bayern ein besserer Torwart geworden."

Atletico "eine andere Hausnummer"

Neuer richtet den Blick aber nach vorne. Im Halbfinale in der Champions League am Mittwoch wartet auf die Bayern mit Atletico Madrid "eine andere Hausnummer" (ab 20.15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) als die bisherigen Gegner in der Königsklasse.

"Wir wissen natürlich von unserem Trainer, dass wir gegen eine brutal schwere Mannschaft spielen werden und dort im Stadion eine sehr hitzige Atmosphäre erleben werden. Wir müssen auf alles vorbereitet sein", forderte der Weltmeister.

Neuer lobt Dortmund

Dass der Rekordmeister auch in der Bundesliga bis zum Schluss gefordert wird, freut Neuer. 

"Natürlich ist es gut, einen Wettbewerb in der eigenen Liga zu haben. Dann wirst du gefordert, musst immer am Limit spielen", erklärte Neuer: "Das kommt dir auch in den internationalen Wettbewerben zugute."

Der Nationaltorhüter ist für "einen starken Konkurrenten" wie Borussia Dortmund dankbar: "Wir sind die ganze Zeit in einem Spannungszustand, der sehr hoch ist. Das war in den letzten Jahren nicht der Fall."

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