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SV Darmstadt 98 v Eintracht Frankfurt - Bundesliga
Sandro Wagner (M.) verschoss bei Darmstadts Niederlage gegen Frankfurt einen Foulelfmeter © Getty Images

Sandro Wagner hat gegen Frankfurt das 2:0 für Darmstadt 98 auf dem Fuß. Doch er verschießt einen Strafstoß, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze schrumpft.

Wahrscheinlich wäre Darmstadt 98 bereits alle Abstiegssorgen los, wenn Sandro Wagner im Hessen-Derby gegen Eintracht Frankfurt den Foulelfmeter in der 20. Minute verwandelt hätte.

Der Aufsteiger führte durch das Tor von wenn nach der Führung von Mario Vrancic (12.), ein zweiter Treffer wäre psychologisch enorm wichtig gewesen. Doch Wagner schoss so unplatziert, dass Darmstadts Torwart Christian Methenia den Ball ohne große Probleme abwehren konnte.

Statt im Abstiegskampf einen Big Point zu landen, müssen die Darmstädter weiter zittern. Der Vorsprung der Lilien auf die Eintracht beträgt nach der 1:2-Niederlage nur noch zwei Punkte.

"Aber wenn uns genau das einer vor der Saison gesagt hätte", stellte Trainer Dirk Schuster klar, "hätten wir das sofort unterschrieben.

Seine Mannschaft habe in der ersten Halbzeit nachgewiesen, "dass wir konkurrenzfähig sind. Wenn man aber Fehler macht, werden die in der Bundesliga gnadenlos bestraft. Nun stehen wir mit leeren Händen da", meinte Schuster.

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Für Pechvogel Wagner war es in der laufenden Saison der zweite folgenschwere Fehlschuss - und wieder in einem Derby. Gegen Mainz drosch er in der 96. Minute den Ball über die Latte, es blieb bei der 2:3-Niederlage.

Wagners Elfer-Bilanz in der Bundesliga ist mit drei Fehlschüssen in sieben Versuchen bescheiden.

Trost für den fatalen Fehlschuss spendete ihm sein Ex-Teamkollege Änis Ben-Hatira. Die beiden posierten gemeinsam für ein Foto auf Instagram.

Abseits des Rasens hatte Wagner in der vergangenen Woche viel Kritik einstecken müssen. Er hatte gesagt, dass er die Berufsgruppe der Fußballprofis für "teilweise" unterbezahlt halte.  "Gemessen an all dem, was man aufgibt, finde ich, dass auch die bei Bayern zu wenig verdienen – selbst zwölf Millionen oder so", hatte Wagner der Bild gesagt.

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