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Mats Hummels hat bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2017 © SPORT1-Grafik: Paul Hänel/Getty Images

Mats Hummels' Vater erklärt, dass auch Manchester City eine "interessante Sache" für seinen Sohn sein könnte. Von Verhandlungen mit Bayern will er nichts wissen.

Nicht Dortmund, nicht Bayern - sondern mit Pep Guardiola nach England?

Neben dem FC Bayern München ist auch Manchester City eine ernsthafte Option für Weltmeister Mats Hummels. Sagt sein Vater und Berater.

"Auch ManCity kann eine sehr interessante Sache sein. Sie sind dieses Jahr nicht so gut, aber die werden nächstes Jahr Meister. Sie bekommen einen der besten Trainer der Welt", sagte Hermann Hummels am Freitag der Nachrichtenagentur SID.

Besagter Trainer wollte sich am Freitag nicht zu Hummels äußern: "Das ist keine Frage für mich", sagte Guardiola bei der Pressekonferenz des FC Bayern vor dem Spiel bei Hertha am Samstag. FCB-Sprecher Markus Hörwick ergänzte: "Mats Hummels hat bei Dortmund einen Vertrag bis 2017. Den gilt es zu respektieren. Damit ist alles gesagt."

Real, Barcelona oder sonstwas

Hermann Hummels dagegen zeigte sich gesprächiger. Den Namen FC Bayern habe er in vorherigen Interviews "nicht bewusst platziert", betonte er: "Nein, nein. Das würde ich nicht einmal tun, wenn wir konkret verhandeln würden." Die Bild-Zeitung hatte am Freitag von Verhandlungen mit dem Rekordmeister über einen Transfer des Innenverteidigers zur Saison 2016/17 berichtet.

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"Ich habe gesagt, dass Mats vielleicht noch bei einem anderen Topklub spielen möchte. Ich bin dann gefragt worden, ob auch der FC Bayern dazugehört. Ich habe gesagt: Wenn ich sage, Bayern gehört nicht dazu, mache ich mich lächerlich. Ich hätte aber auch Real, Barcelona, Atletico, Juventus, PSG, ManCity oder sonstwas sagen können", erklärte Hermann Hummels.

Sein Sohn, 27, quäle sich mit der Entscheidung über seine Zukunft. "Es ist ja superschön für ihn beim BVB. Trotzdem kann man auf die Idee kommen, was anderes zu machen", sagte er. "Er überlegt schwer und grübelt. Weil die Entscheidung endgültig ist. Bei den Überlegungen spielt immer auch das Ausland eine Rolle. Es gibt keine Tendenz."

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Hermann Hummels, der 17 Jahre lang für die Bayern arbeitete, weiß um den Wert seines Sohnes, der einen Vertrag bis 2017 besitzt. "Frischen Spargel im Angebot zu haben, ist besser, als verfaulten anzubieten."

Dass er einst vom FC Bayern geschasst wurde, nachdem sein Sohn den Verein verlassen hatte, sei kein Problem: "Es bleibt kein Groll zurück. Das nimmt man nicht mehr persönlich. Es ist ein Geschäft. Da wird es auch mal rabaukig, dann ist es wieder gut."

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