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München und Stuttgart - Bayerns Arturo Vidal leistet sich in Stuttgart innerhalb von fünf Minuten mehrere Foulspiele. Um ihn vor dem Platzverweis zu schützen, reagiert Trainer Pep Guardiola.

Arturo Vidal ist für sein Temperament auf dem Fußballplatz bekannt, trägt seinen Spitznamen "Krieger" nicht umsonst.

Am Samstag übertrieb es der Chilene beim 3:1-Sieg des FC Bayern aber, lief in der ersten Halbzeit förmlich heiß - und wurde von Trainer Pep Guardiola prompt kalt gestellt.

Nach 27 Minuten war für Vidal vorzeitig Feierabend. Vidal musste Thomas Müller weichen.

Trost von Philipp Lahm

Zuvor hatte Vidal nach einer Grätsche gegen Daniel Didavi Gelb gesehen. Wenig später hatte der 28-Jährige nach weiteren Attacken gegen Emiliano Insua und Filip Kostic innerhalb kürzester Zeit Glück, dass er nicht vom Platz gestellt wurde.

Noch auf dem Platz gab es einen Anpfiff von Mitspieler Xabi Alonso. Der Spanier tippte sich mehrfach an die Stirn, signalisierte Vidal, seinen Kopf einzuschalten

Die anschließende Vorsichtsmaßnahme von Guardiola konnte Vidal trotzdem nicht wirklich nachvollziehen, musste auf der Bank von Philipp Lahm getröstet werden.

Sammer: "Er ist ein ganz Lieber"

Die Bayern-Verantwortlichen und Mitspieler wollten Vidals Auswechslung nicht überbewerten.

"Das kann passieren. Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns und ein großer Charakter. Wir brauchen ihn", sagte Franck Ribery bei Sky.

"Ich wollte kein Risiko eingehen", sagte Guardiola auf der Pressekonferenz und begründete seine Maßnahme auch mit taktischen Überlegungen: "Wir brauchten einen Spieler mehr nach vorne."

Matthias Sammer, früher selbst als Hitzkopf bekannt, sagte: "So gefährlich er oftmals aussieht: Er ist ein ganz Lieber."

Erst zweite Gelbe Karte

Die Statistik stützt Sammers Aussage.

Denn zuletzt ist Vidal kaum als Sünder aufgefallen. In seinem 27. Bundesliga-Spiel für den FC Bayern war es erst seine zweite Gelbe Karte.

Und Schlimmeres verhinderte Guardiola mit seiner Auswechslung.

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