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Dortmunds Geschäftsführer reagiert trotzig auf die Gerüchte um den Abwehrchef. Man werde zwar um Hummels kämpfen, aber auch ohne ihn werde man eine "Top-Mannschaft" aufbieten.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Jochim Watzke hat die Auswirkungen eines möglichen Abgangs von Kapitän Mats Hummels heruntergespielt.

"Wir haben immer Lösungen gefunden, wir werden wieder Lösungen finden", sagte der 59-Jährige nach dem 3:0 (2:0) des BVB beim VfB Stuttgart: "Egal, wie sich ein Spieler entscheidet, wir haben fünf Jahre gezeigt, dass wir jeden Spieler ersetzen können."

Führen vertrauliche Gespräche"

Watzke kündigte an, dass die Dortmunder auch in der kommenden Saison eine "Top-Mannschaft" aufbieten werden, "die mindestens so gut ist wie diese". Es sei "völlig klar, dass wir um Mats kämpfen", betonte er noch, der BVB sei allerdings nicht abhängig "von Einzelschicksalen".

In den letzten Tagen hatten vor allem die Spekulationen um eine Rückkehr des Weltmeisters zu Bayern München Fahrt aufgenommen.

Der 27-Jährige hatte seit seinem siebten Lebensjahr für den FC Bayern gespielt, ehe er 2008 nach nur einem Bundesliga-Einsatz zum BVB wechselte. "Wir sind mit Mats weiter im Dialog und führen mit ihm vertrauliche Gespräche. Wir wollen zu diesem Thema nicht weiter Stellung nehmen, weil es noch nicht endgültig entschieden ist", hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor dem VfB-Spiel bei Sky gesagt.

Hummels' schlaflose Nächte

Hummels Vertrag bei den Westfalen läuft 2017 aus. Er wurde zuletzt auch immer wieder mit Spitzenklubs aus England und Spanien in Verbindung gebracht. 

"Es ist eine sehr schwierige Entscheidung. Wenn ich sie irgendwann getroffen habe, dann werden alle verstehen, warum es so schwierig für mich ist. Das kostet mich seit einigen Wochen jede Nacht bestimmt eine halbe Stunde vor dem Einschlafen, weil mir das ganze Thema sehr nah geht", hatte Hummels diese Woche gesagt.

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